06. April 2021 / 16:35 Uhr

Rostock: Gesundheitsamt genehmigt Fans bei Empor und den Seawolves

Rostock: Gesundheitsamt genehmigt Fans bei Empor und den Seawolves

Christian Lüsch und Stefan Ehlers
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hoffen im Heimspiel gegen Jena am kommenden Sonnabend auf die Unterstützung von 500 Fans: Die Rostock Seawolves.
Hoffen im Heimspiel gegen Jena am kommenden Sonnabend auf die Unterstützung von 500 Fans: Die Rostock Seawolves. © Gunnar Rosenow
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Hunderte Anhänger des Basketball-Zweit- und des Handball-Drittligisten dürfen hoffen, am Wochenende die wichtigen Heimspiele ihrer Lieblingsvereine live erleben zu dürfen. Das Rostocker Gesundheitsamt hat die Konzepte der Klubs genehmigt. Nun wird eine Entscheidung aus Schwerin erwartet.

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Das Rostocker Gesundheitsamt hat seine Zustimmung erteilt. Damit wachsen die Chancen von Basketball-Zweitligist Rostock Seawolves und Handball-Drittligist HC Empor Rostock, ihre Heimspiele am kommenden Wochenende vor einer begrenzten Zahl von Zuschauern austragen zu dürfen.

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„Wir haben alles getan, was wir konnten. Jetzt hoffen wir, dass wir auch aus Schwerin das Okay bekommen“, kommentierte Seawolves-Klubchef André Jürgens am Dienstag. Sollte das Schweriner Kabinett zustimmen, wird die Mannschaft von Trainer Dirk Bauermann am kommenden Sonnabend ihr abschließendes Vorrundenspiel gegen Jena vor 500 Zuschauern bestreiten. Es ist das Duell des Tabellenführers aus Rostock gegen einen der größten Widersacher im Kampf um den Aufstieg in die Basketball-Bundesliga.

Nicht minder spannend ist die Konstellation beim HC Empor Rostock, für den am Sonntag die Aufstiegsrunde beginnt. Das Team von Trainer Till Wiechers empfängt den TuS Spenge (16.30 Uhr, Stadthalle).

Kaum zu stoppen: Empor-Kreisläufer Maximilian Schütze (l.). Nach 169 Tagen bestreiten die Handballer am Sonntag wieder ein Spiel vor Zuschauern.
Kaum zu stoppen: Empor-Kreisläufer Maximilian Schütze (l.). Nach 169 Tagen bestreiten die Handballer am Sonntag wieder ein Spiel vor Zuschauern. © Sebastian Heger

Auch Empor plant mit bis zu 500 Fans. Eintritt sollen Besitzer von Dauerkarten und Sponsoren bekommen – so die Landesregierung zustimmt. Im freien Verkauf seien keine Tickets erhältlich, sagt Empor-Geschäftsführer Stefan Güter.

Beide Vereine setzen auf ähnliche Hygiene- und Testkonzepte. „Sie unterscheiden sich nur in Nuancen“, bestätigt Güter.

Empor und die Seawolves rechnen damit, dass die Entscheidung in Schwerin am Mittwoch fallen wird.

Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock, der am Sonnabend den 1. FC Magdeburg im Rostocker Ostseestadion empfängt, hatte keinen Antrag auf Zulassung von Fans gestellt – auch, um die Chancen von Empor und den Seawolves zu erhöhen. Der organisatorische und personelle Aufwand, um Tests und Nachverfolgbarkeit zu gewährleisten, ist sowohl für die Klubs als auch für das Gesundheitsamt groß.