15. Oktober 2019 / 14:52 Uhr

Rostock Piranhas gehen gegen Top-Teams leer aus

Rostock Piranhas gehen gegen Top-Teams leer aus

Alexander Stepanek
Ostsee-Zeitung
Tom Paucker (r.) von den Rostock Piranhas traf am Freitagabend gegen Hannover zum zwischenzeitlichen 1:1. Später musste er allerdings verletzt raus und ins Krankenhaus. Wann er aufs Spielfeld zurückkehren wird, ist noch offen.
Tom Paucker (r.) von den Rostock Piranhas traf am Freitagabend gegen Hannover zum zwischenzeitlichen 1:1. Später musste er allerdings verletzt raus und ins Krankenhaus. Wann er aufs Spielfeld zurückkehren wird, ist noch offen. © Nina Cathrin Sulzer
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Die Ostseestädter büßen einen Tabellenplatz ein und sind nun Sechster.

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Rostock/Tilburg. Das hatten sich die Rostock Piranhas anders vorgestellt: Die Raubfische verloren am Wochenende gleich beide Spiele in der Eishockey-Oberliga Nord. Am Freitag unterlagen sie in eigener Halle den Hannover Scorpions mit 2:4 (1:1, 0:3, 1:0). Am Sonntag trafen die Ostseestädter bei den Tilburg Trappers auf den nächsten Gegner aus der Tabellenspitzengruppe und mussten eine 5:9 (1:4, 2:3, 2:2)-Schlappe hinnehmen.

„Natürlich hatten wir uns die Spiele mit anderem Ausgang gewünscht. Nun werden wir uns hinsetzen, die Spiele analysieren und unsere Lehren daraus ziehen“, meinte REC-Trainer Christian Behncke.

Im Heimspiel am Freitag vor 955 Zuschauern gerieten die Piranhas nach nicht einmal einer Spiel­minute in Rückstand. Erst nach dem frühen Gegentreffer spielten sich die Gastgeber langsam in die Partie. In der 17. Minute bugsierte Tom Pauker nach guter Vorarbeit von Tomas Kurka den Puck zum Ausgleich über die Torlinie. Trotz des Ausgleichs hatten die Gäste mehr Spielanteile und auch die besseren Chancen auf ein zweites Tor.

Im zweiten Drittel fingen die Hausherren wieder gut an, bis sich REC-Torschütze Pauker verletzte. Der Stürmer bekam den Puck ins Gesicht und musste vom Eis. Kurz nach seiner Auswechslung wurde 25-Jährige zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. „Wir wünschen Tom eine gute und schnelle Besserung! Hoffentlich wird er nächste Woche wieder einsatzbereit sein. Genaueres wird sich allerdings erst diese Woche zeigen“, sagte Piranhas-Coach Christian Behncke gestern.

Nach der ärgerlichen Verletzungsunterbrechung kam es noch schlimmer für den REC, der den Spielfaden verlor und zwei schnelle Gegentreffer hinnehmen musste – das 1:4 (38.) war eine kleine Vorentscheidung. Im letzten Drittel verletzte sich mit Constantin Koopmann ein weiterer REC-Stürmer (54.). Auch er konnte nach dem Stockschlag eines Gegners nicht weiterspielen, stand allerdings am Sonntag schon wieder auf dem Eis. Das Foul zog eine Spieldauer-Disziplinarstrafe nach sich, wodurch die Gäste aus Niedersachsen zunächst in Unterzahl weiterspielen mussten. Mit einem Mann mehr fiel den Gastgebern allerdings zu wenig ein. Erst zwei Minuten vor dem Ende kamen sie zum 2:4. Zu mehr reichte es nicht.

„Unser Spiel in Überzahl hat nicht besonders gut funktioniert. Wir werden in nächster Zeit daran arbeiten, um unsere Effektivität in diesen Momenten zu steigern“, verspracht Christian Behncke. Anerkennend meinte er: „Positiv war, dass wir als Mannschaft bis zum Schluss gekämpft haben. In beiden Spielen. Das zeigt, dass wir sehr guten Charakter haben.“

Am Sonntag setzte es die deut­liche Niederlage in Tilburg, bei der die Torquote vorn stimmte. Hinten ließen die Gäste allerdings zu viel zu. Durch die zweite Niederlage am Wochenende fielen die Rostocker in der Tabelle vom fünften auf den sechsten Rang zurück.

Piranhas - Scorpions: Urbisch – Weist, Kohl, Baumgardt, Hartmann, Gerstung, Becker, Kurka, Krüger, Pauker, Brockelt, Beck, Voronov, Koopmann, Rabbani, Richter, Tomanek.
Tore: 0:1 Rinke (1.) 1:1 Pauker (17.), 1:2 Schmidt (30.), 1:3 Koziol (32.), 1:4 Robinson (38.), 2:4 Richter (58.).
Strafminuten: REC 10, Scorp. 19+20.

Trappers – Piranhas: Schneider – Baumgardt, Becker, Gerstung, Voronov, Tomanek, Rabbani, Hartmann, Richter, Krüger, Koopmann, Beck, Brockelt, Kurka, Weist.
Tore: 0:1 Kurka (7.), 1:1 Stempher (9.), 2:1 Hermens (10.), 3:1 Bison (12.), 4:1 ­Bruijsten (13.), 5:1 Hofland (22.), 6:1 ­Bruijsten (24.), 6:2, 6:3 Kurka (27., 29.), 7:3 De Hondt (34.), 8:3 Bruijsten (51.), 8:4 Koopmann (57.), 9:4 Bruijsten (58.), 9:5 Tomanek (60.).
Strafminuten: Trappers 20, REC 17+20

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