03. April 2021 / 22:27 Uhr

Rostock Seawolves feiern souveränen Sieg in Karlsruhe

Rostock Seawolves feiern souveränen Sieg in Karlsruhe

Marten Vorwerk
Ostsee-Zeitung
Trevor Lacey (am Ball, hier in einer früheren Partie) erzielte in Karlsruhe 23 Punkte.
Trevor Lacey (am Ball, hier in einer früheren Partie) erzielte in Karlsruhe 23 Punkte.
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Der Tabellenführer der 2. Basketball-Bundesliga ProA verteidigt eine Woche vor Saisonende Rang eins. Mit dem 95:80-Sieg bei den Karlsruhe Lions landen die Mecklenburger zudem den neunten Sieg in Folge und bauen den Vereinsrekord weiter aus. Trevor Lacey ragt mit 23 Punkten heraus.

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​Die Rostock Seawolves sind nicht aufzuhalten. Am heutigen Sonnabend feierten die Hansestädter durch einen 95:80 (55:46)-Sieg bei den PS Karlsruhe Lions den neunten Erfolg in Serie. Rang eins in der Tabelle der 2. Basketball-Bundesliga ProA verteidigten sie damit souverän. Mit diesem Lauf mausern sich die Seewölfe immer mehr zum Topfavoriten für Aufstieg in die 1. Liga.

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Seawolves-Coach Dirk Bauermann analysierte: „Ein wichtiger, souveräner Erfolg für uns. Unsere überragende Spielkultur und Verteidigung war zu viel für Karlsruhe. 21 Saisonsiege sind eine großartige Bilanz, die wir nun gegen Jena noch verbessern wollen.“

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Nach nicht einmal 60 Sekunden führten die Seawolves schon mit 5:0 und stellten damit sofort ihre Favoritenrolle unter Beweis. Erstmals seit knapp drei Monaten stand Behnam Yakhchali wieder in der Starting-Five der Seewölfe. Erst vorgestern gab er sein Comeback beim 84:79-Sieg in Trier und war direkt Dreh-und Angelpunkt im Spiel der Seewölfe. Im weiteren Verlauf dominierten die Mecklenburger nach Belieben und bauten den Vorsprung nach dem ersten Viertel auf 34:17 aus. Karlsruhe hatte nicht viel entgegenzusetzen, kam aber auch erst zum Spiel gegen Rostock aus ihrer 14-tägigen Quarantäne nach Corona-Fällen im Team.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts schmolz der Abstand der Seawolves ein wenig (36:24). Doch sie berappelten sich schnell und zogen wieder auf 48:32 davon. Danach agierten die Rostocker allerdings nicht mehr mit der nötigen Intensität. Gegen Trier am Donnerstag schenkten sie zwischenzeitlich eine 17-Punkte-Führung her. Und auch in Karlsruhe verkleinerte sich der komfortable Vorsprung noch vor der Pause auf neun Zähler (55:46).

Nach dem Seitenwechsel kam Karlsruhe sogar auf vier Zähler ran. Die Seawolves zogen dann das Tempo wieder und legten einen 7:0-Lauf hin. Die Führung hielten die Rostocker im weiteren Verlauf des Viertels konstant bei knapp über zehn Punkten, ehe sie zum Ende des dritten Abschnitts noch einmal heiß liefen und vor dem letzten Viertel schon vorentscheidend mit 78:59 führten.

Den PS Karlsruhe Lions war die mangelnde Spielpraxis mit zunehmender Dauer anzusehen. In den letzten zehn Minuten konnten sie nicht mehr zulegen. Rostock gewann das Spiel verdient mit 95:75 und feierte damit den neunten Erfolg am Stück – Rekord ausgebaut! Überragender Akteur aufseiten der Seawolves war Trevor Lacey. Er erzielte 23 Punkte und verteile acht Assists.

Eine Partie steht in der Hauptrunde nun noch aus. Am kommenden Sonnabend empfangen die Seewölfe zum Spitzenspiel daheim Science City Jena. Ab dem 17. April beginnen dann die Play-offs zum Aufstieg in die 1. Bundesliga.

Seawolves: Lacey 23 Punkte/5 Rebounds, Gloger 19/7, Wright 13/2, Carter 10/1, Theis 9/8, Reischel 6/6, Yakhchali 5/1, Loesing 5/3, Nelson 4/0, Jost 1/2, Skobalj, Zakis.