06. Januar 2020 / 20:57 Uhr

Rostock Seawolves feuern Trainer Skobalj

Rostock Seawolves feuern Trainer Skobalj

Christian Lüsch
Ostsee-Zeitung
Milan Skobalj ist nicht mehr Headcoach der Rostock Seawolves.
Milan Skobalj ist nicht mehr Headcoach der Rostock Seawolves. © Gunnar Rosenow
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Serbe muss nach anderthalb Jahren gehen, weil er die hohen Erwartungen der Vereinsführung und des Anhangs in dieser Saison nicht erfüllen konnte. Nachfolger könnte schon am Dienstag präsentiert werden.

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Diese Personalentscheidung kommt überraschend: Einen Tag nach dem 82:72-Heimsieg gegen die Panthers Schwenningen hat Basketball-Zweitligist Rostock Seawolves seinen Cheftrainer Milan Skobalj von seinen Aufgaben entbunden.

Bevor die Entscheidung am Montagabend öffentlich gemacht wurde, hatten sich der Vorstand des Erste Basketball Club Rostock e.V. (EBC) und der Sportliche Leiter des Teams, Jens Hakanowitz, verständigt.

„Die Entscheidung, Milan das Amt des Cheftrainers zu entziehen, ist uns nicht leicht gefallen. Trotz des Sieges gegen Schwenningen bereitet uns die aktuelle Situation Sorgen und ist nicht zufriedenstellend. Nach der Hinrunde liegen die Seawolves hinter den eigenen Erwartungen“, begründete Hakanowitz in der schriftlichen Mitteilung die Entscheidung. Der Teammanager hatte den Serben nach dem Aufstieg des Teams mit Coach Ralf Rehberger 2018 nach Rostock gelost. Skobalj war Hakanowitz’ Wunschtrainer.

Jens Hakanowitz spricht über den Kader für die zweite Saison in der ProA. (Kader, Stand: 07.01.2020)

0 – Grant Sitton (26 / 2,06m / Small Forward) Grant soll uns helfen, mit seiner seltenen Kombination aus Größe und Dreipunktewurf das Feld breit zu machen. Er hat letzte Saison in den Niederlanden im Europapokal Erfahrung gesammelt und zählt zu unseren gefährlichsten Dreipunkteschützen. Zur Galerie
0 – Grant Sitton (26 / 2,06m / Small Forward) Grant soll uns helfen, mit seiner seltenen Kombination aus Größe und Dreipunktewurf das Feld breit zu machen. Er hat letzte Saison in den Niederlanden im Europapokal Erfahrung gesammelt und zählt zu unseren gefährlichsten Dreipunkteschützen. ©
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Nach 18 Spieltagen und dem Abschluss der Hinrunde belegen die Ostseestädter den zwölften Tabellenplatz mit einer Bilanz von sieben Siegen und zehn Niederlagen. Die anvisierten Playoffs liegen in Reichweite.

Škobalj hatte das Team nach dem Zweitliga-Aufstieg überraschend in die Playoffs geführt. Im Viertelfinale schied das Team gegen den späteren Meister und Erstliga.Aufsteiger Hamburg Towers aus. Ein Nachfolger könnte schon am Dienstag vorgestellt werden.

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