02. Oktober 2020 / 17:45 Uhr

Rostocker FC vor richtungsweisendem Spiel: Endet die Negativserie?

Rostocker FC vor richtungsweisendem Spiel: Endet die Negativserie?

Johannes Weber
Ostsee-Zeitung
Blickt enttäuscht: RFC-Interimscoach Vladimir Liutyi.
Hofft auf die Kehrtwende in Strausberg: RFC-Interimscoach Vladimir Liutyi. © Johannes Weber
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Der Aufsteiger bekommt es auswärts mit dem FC Strausberg zu tun. Hansa Rostock trifft auf den Charlottenburger FC Hertha, dessen vergangener Sieg noch wackligen Beinen steht.

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Das Duell der beiden formschwächsten Teams in der NOFV-Oberliga Nord steigt am Sonnabend (14 Uhr) bei Schlusslicht FC Strausberg (17. Platz/1 Punkt). Die Brandenburger sind Gegner von Aufsteiger Rostocker FC (15/3). Während die Gastgeber aus ihren ersten vier Partien nur einen Zähler holen konnten, verlor der RFC nach seinem Auftaktsieg (2:0 gegen den BSC Süd) seine folgenden fünf Ligaspiele.

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"Wir müssen in Strausberg mit der Überzeugung auftreten, drei Punkte holen zu können", sagte Rostocks Verteidiger Felix Dojahn nach der 0:6-Klatsche in der Vorwoche beim FC Hertha 03 Zehlendorf. Der aktuelle Kapitän (springt für den verletzten Christian Rosenkranz ein) hob die Bedeutung der Partie gegen den FC Strausberg hervor: "Da mache ich keinen Hehl draus. Das wird ein sehr wichtiges Spiel."

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Dojahn meinte, dass die Rostocker noch nicht richtig in der Oberliga angekommen seien. Es fehle auch das Quäntchen Glück, um den Bock umzustoßen. Vielleicht gelingt der erhoffte Befreiungsschlag gegen den FC Strausberg. Der RFC-Seele würde es gut tun.

Sich gerade erst aus einer schwierigen Situation befreit, hat Ligarivale FC Hansa Rostock II (10./7). Nach zwei Auftaktniederlage blieb die Elf von Trainer Axel Rietentiet zuletzt dreimal unbesiegt und holte sieben Punkte. Im Heimspiel am Sonnabend (14 Uhr) gegen den Tabellenvorletzen Charlottenburger FC Hertha (16./3) soll die Serie ausgebaut werden.

Unterdessen gibt es beim CFC Diskussionen um den 2:1-Heimerfolg vom vergangenen Sonntag gegen den 1. FC Lok Stendal. Laut fupa Berlin sollen die Charlottenburger einen Spieler eingesetzt haben, der nicht auf dem Spielberichtbogen gestanden habe. Die Aberkennung der drei Punkte droht. Gegenüber dem Internetportal TDBir Sport äußerten sich die Berliner jedoch, dass die Sache ein Missverständnis darstellen soll. Aus technischen Gründen konnte der eingesetzte Spieler nicht ins Grundsystem eingeführt werden. Laut CFC-Teammanager Günther Hartstock sollen die Bundeshauptstädter den Akteur digital und handschriftlich nachgetragen haben. Das soll vom Schiedsrichter vor der Partie bestätigt worden sein. "Der Spielbetriebsleiter hätte nur runter scrollen müssen", so Hartstock.