29. Oktober 2020 / 21:40 Uhr

Umstrittenes Rot für Karim Bellarabi! Bayer Leverkusen bei Slavia Prag nur noch zu zehnt

Umstrittenes Rot für Karim Bellarabi! Bayer Leverkusen bei Slavia Prag nur noch zu zehnt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sah gegen Slavia Prag früh die Rote Karte: Karim Bellarabi von Bayer Leverkusen
Sah gegen Slavia Prag früh die Rote Karte: Karim Bellarabi von Bayer Leverkusen © imago images/Laci Perenyi
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Bayer Leverkusen muss gegen Slavia Prag knapp 70 Minuten in Unterzahl bestehen. Karim Bellarabi sah in der Europa-League-Partie bereits früh die Rote Karte.

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Bayer Leverkusen hat in seinem zweiten Europa-League-Spiel der Saison einen frühen Dämpfer hinnehmen müssen. Karim Bellarabi, der von Trainer Peter Bosz nach zuletzt drei Joker-Einsätzen mal wieder eine Chance von Beginn an erhalten hatte, sah in der Partie bei Slavia Prag bereits nach 22 Minuten und beim Stand von 0:0 die Rote Karte. Was war passiert? Schiedsrichter William Collum aus Schottland wertete eine Grätsche des elfmaligen Nationalspielers als viel zu hartes Einsteigen. Den VAR gibt es in der Gruppenphase der Europa League nicht.

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Tatsächlich kam Bellarabi während eines Slavia-Konters gegen Lukas Provod zu spät, ob das Einsteigen aber tatsächlich einen Platzverweis erforderte, schien zumindest diskussionswürdig. Der Leverkusener fiel nach Entscheidung des Referees folglich aus allen Wolken und trottete mit ungläubigem Blick in Richtung Kabine. Leverkusen hatte sich bis dahin darum bemüht, die Spielkontrolle an sich zu reißen, biss sich jedoch an den extrem lauf- und einsatzfreudigen Tschechen die Zähne aus. Die Rote Karte für Bellarabi veränderte die Statik der Partie und gab auch den Platzherren mehr Möglichkeiten nach vorn aktiv zu werden. Tore gab es bis zur Pause allerdings nicht.

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Leverkusen war mit einem 6:2 gegen OGC Nizza in den Wettbewerb gestartet. Prag verlor zum Auftakt 1:3 bei Hapoel Beer Sheva aus Israel.