30. August 2019 / 12:45 Uhr

Rot-Schwarz Kiel will es gegen den Wiker SV nun besser machen

Rot-Schwarz Kiel will es gegen den Wiker SV nun besser machen

Jan Claas Harder
Kieler Nachrichten
So lief es im August 2017: Jubel beim Wiker SV nach dem 5:0-Auswärtserfolg bei der SSG Rot-Schwarz Kiel.
So lief es im August 2017: Jubel beim Wiker SV nach dem 5:0-Auswärtserfolg bei der SSG Rot-Schwarz Kiel. © Jan-Claas Harder
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In der Fußball-Verbandsliga Ost hat die SSG Rot-Schwarz Kiel am Sonnabend (16 Uhr) das nächste Stadtderby vor der Brust und kann im Heimspiel gegen den Wiker SV nun eine Reaktion auf die in der Vorwoche erlittene 0:9-Klatsche beim FC Kilia Kiel zeigen.

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„Man hätte sich nicht derart aufgeben und abschlachten lassen müssen. Positiv an dieser Niederlage ist jedoch, dass man gut erkennen konnte, was bei uns noch verbesserungsfähig ist. Deutlich wurde jedenfalls, welche Folgen es haben kann, wenn sich zwei oder drei Spieler in Pressingsituationen nicht optimal verhalten. Als Trainer hast du da sofort Anhaltspunkte für das nächste Training“, sagte RS-Coach Ole Jacobsen, der der Pleite somit auch positive Aspekte abgewinnen konnte.

Doch nicht nur bei den Kilianern haben die Rot-Schwarzen eine Bauchlandung erlebt, auch was das letzte Heimspiel gegen die Wik am 12. August 2017 betrifft, existieren keine guten Erinnerungen. Die Jabobsen-Elf drückte seinerzeit dem Spiel klar ihren Stempel auf, berannte unentwegt das gegnerische Gehäuse, besaß gefühlt 80 Prozent Ballbesitz, erspielte sich ein Torchancenverhältnis von 22:6, und am Ende stand eine 0:5-Heimniederlage, die nicht nur für Erstaunen bei den Zaungästen sorgte, sondern auch Fassungslosigkeit beim RS-Trainer verursachte: „Ich habe noch nie ein Spiel erlebt, wo Spielverlauf und Endergebnis so gravierend auseinander klafften.“

Diesmal soll es jedoch erfolgreicher laufen, doch die personellen Vorrausetzungen sind nicht gerade optimal. Lasse Kühl wurde gegen Kilia früh ausgewechselt und musste daraufhin genäht werden. Mit Jonathan Suchocki und Mika Tom Rosenthal werden zudem zwei Mittelfeldakteure definitiv fehlen. Auch Keeper Timo Okrent wird nicht zum Einsatz kommen. Dagegen kann Jacobsen wieder auf Steffen Sitte zurückgreifen.

Auch die Gäste aus der Wik sind gehandicapt und müssen aus unterschiedlichsten Gründen auf zwölf Akteure verzichten, so dass es zwangsläufig die eine oder andere Veränderung in der Startelf geben wird. Klar ist jedoch, wer den Part zwischen den Pfosten einnehmen wird. „Im Tor wird Daniel Quoos stehen, da Yannik Burgemeister bisher schon fünf Spiele gemacht hat, Daniel jedoch nur eines. Wir wollen uns aber weiter ein Bild von ihm machen“, sagt WSV-Coach Dannie Osterhoff. Den Gegner hat Wiks Trainer gegen die Probsteier SG persönlich in Augenschein genommen und ist dabei auch zu Erkenntnissen gelangt: „Rot-Schwarz ist eine Truppe mit einer soliden Sicherheit bei eigenem Ballbesitz. Wir glauben aber zu wissen, in welchen Bereichen sie anfällig sind.“

Ebenso am Sonnabend im Einsatz sind der FC Kilia Kiel und Inter Türkspor Kiel II, die jeweils Auswärtshürden nehmen müssen. Während die zuletzt so grandios aufspielenden Kilianer um 15 Uhr beim VfR Laboe gefordert sind, müssen die Schützlinge von Türkspor-Trainer Mefail Sengül eine halbe Stunde später beim Preetzer TSV antreten.

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