15. März 2019 / 00:18 Uhr

Rot-Weiß Trinwillershagen will an die Spitze der Tabelle

Rot-Weiß Trinwillershagen will an die Spitze der Tabelle

Marco Schwarz / Rainer Müller
Ostsee-Zeitung
So jubelten die Triner nach dem Hinspielerfolg in Richtenberg. Im Falle eines erneuten Sieges würden sie die Tabellenführung übernehmen.
So jubelten die Triner nach dem Hinspielerfolg in Richtenberg. Im Falle eines erneuten Sieges würden sie die Tabellenführung übernehmen. © Foto: Horst Schreiber
Anzeige

Landesklasse I: Triner empfangen die SG Empor Richtenberg zum Top-Duell. SV Barth, PSV Ribnitz-Damgarten und SG Wöpkendorf sind auswärts gefordert.

Anzeige
Anzeige

Drei Spiele hat der SV Rot-Weiß Trinwillershagen nach der Winterpause in der Fußball-Landesklasse I bestritten. Dreimal verließ die Mannschaft von Trainer Jürgen Hakelberg als Sieger den Platz. Zuletzt feierte der Traditionsverein zwei Derbysiege in Folge, 3:1 gegen den PSV Ribnitz-Damgarten und 4:1 gegen die SG Wöpkendorf. Jetzt hoffen die zweitplatzierten Triner auf den nächsten Coup. Am Sonntag (14 Uhr) empfangen sie Spitzenreiter SG Empor Richtenberg. „Wir wollen unbedingt gewinnen. Die Tabellenführung wäre natürlich ein schöner Nebeneffekt“, sagt Jürgen Hakelberg.

Trinwillershagen triumphierte im Hinspiel

Bereits einmal konnten die Rot-Weißen in dieser Saison dem Kontrahenten aus Richtenberg die Spitzenposition abnehmen. Das war nach dem Hinspiel im September, das sie mit 3:1 gewannen.

Mehr zur Landesklasse I

Jürgen Hakelberg, der den kommenden Gegner in der Vorwoche bei seinem 2:1-Erfolg gegen den Tribseeser SV beobachtete, erwartet eine schwierige Aufgabe. „Empor Richtenberg hat eine Top-Mannschaft mit einem ausgezeichneten Kader“, sagt er und freut sich auch auf das Wiedersehen mit zwei alten Bekannten. Die Brüder Oliver und Robert Bollhagen spielten viele Jahre für die Rot-Weißen und kommen am Sonntag mit der SG Empor an ihre alte Wirkungsstätte zurück.

Begrüßungsgeschenke wollen die Gastgeber aber nicht verteilen. „Wir wissen, dass Richtenberg viel mit langen Bällen agiert. Darauf müssen wir aufpassen, wollen aber mit spielerischen Mitteln dagegen halten“, sagte der Trainer. Personell sehe es für das Spitzenspiel gut aus, berichtet Jürgen Hakelberg. Er wollte sich aber nicht allzu tief in die Karten schauen lassen und ließ offen, ob Neuzugang Clemens Lange zum Einsatz kommen wird.

SV Barth und PSV Ribnitz-Damgarten auswärts

Beim Lokalrivalen SV Barth erwartet Trainer Denis Ulbricht derweil einen „unangenehmen Gegner“. Die Vinetastädter sind morgen (14 Uhr) zu Gast beim SV Prohner Wiek und dürften keine allzu guten Erinnerungen an das Hinspiel haben. Nach einer 2:0-Führung für den SVB hieß es am Ende nur 2:2.

Die Spieler und Verantwortlichen des PSV Ribnitz-Damgarten hoffen nach dem ersten Erfolg in diesem Jahr am vergangenen Spieltag (4:0 gegen die HSG Uni Greifwald) auf den nächsten Punktedreier. Die Bernsteinstädter gehen morgen (14 Uhr) als Favorit in die Auswärtspartie beim SV Sturmvogel Lubmin. Im Hinspiel setzte sich der PSV mit 5:1 durch.

SG Wöpkendorf unter Druck

Indes wird die Luft für die SG Wöpkendorf in der Landesklasse I immer dünner. Nachdem der Aufsteiger zur Winterpause noch komfortable sieben Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz hatte, ist der Abstand nach zwei Niederlagen in der Rückrunde auf nur noch einen Zähler geschmolzen. „Klar spielt das in den Köpfen mit, aber wir haben immer noch alles selbst in der Hand“, sagt SGW-Trainer Sven Köpke.

Er wird sein Team morgen (14 Uhr) beim Tabellenachten HSG Uni Greifswald erneut umstellen müssen. Mehrere Spieler fallen aus. Dafür rücken die zuletzt ­gesperrten Frank Meier und Thomas Brock wieder in den Kader. Was Hoffnung macht: Gegen die Greifswalder konnten die SGW-Kicker in der Hinrunde ihren ersten Sieg ­feiern (2:0).

ANZEIGE: 50% auf dein Präsentations-Trainingsanzug! Der Deal of the week im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Mecklenburg Vorpommern
Sport aus aller Welt