07. Mai 2018 / 08:40 Uhr

Rotation und FC Dresden im Endspiel des Stadtpokals

Rotation und FC Dresden im Endspiel des Stadtpokals

Jens Jahn
Dresdner Neueste Nachrichten
Sparkassen Halbfinale ,SV Loschwitz-TSV Rotation 0:1 (0:1)
Der TSV Rotation Dresden steht nach einem 1:0 beim SV Loschwitz im Finale des Stadtpokals. © Steffen Manig
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Eintracht Dobritz nach 1:4-Niederlage gegen den FV Dresden Süd-West weiter im Abstiegsschlamassel der Sparkassenoberliga

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Dresden. Rotation und die Überraschungsteam des FC Dresden stehen im Finale des Stadtpokals (16.7. im Steyer-Stadion). Der Tabellenführer der städtischen Oberliga qualifizierte sich durch ein 1:0 (1:0) beim SV Loschwitz für das Endspiel. Der FC siegte gegen den Post SV mit 4:2 nach Elfmeterschießen.

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Rotation-Trainer Stefan Zock hatte es schon geahnt. Vor dem Start in diese Saison wagte der 36-Jährige eine Prophezeiung: „Der Robert Franke wird uns noch sehr viel Freude bereiten.“ Am Sonnabend schoss Franke mit dem einzigen Tor dieser Partie in Loschwitz die Rotationer in das Finale. Es gab keinen im TSV-Team, der dem 27-Jährigen diesen Treffer nicht gönnte. „Es freut mich sehr, dass ausgerechnet Robert dieses Tor macht“, jubelte Physiotherapeutin Alexa Focke auf der Bank. Sie hatte Franke jahrelang als Patienten auf ihrer Liege. Ein langer Leidensweg prägt die fußballerische Laufbahn des wieselflinken Außenbahnspielers. Als großes Talent kam Franke einst aus der A-Jugend in den Männerbereich. Ein Kreuzbandriss warf ihn weit zurück. Danach plagten Franke immer wieder Probleme am Sprunggelenk. Jahrelang kämpfte er mit seinen immer wieder aufbrechenden Blessuren. Nun ist er wieder fit. „Momentan läuft es ganz gut. Ich weiß aber nicht, wie lange das so geht“, ist Franke eher pessimistisch. In Loschwitz überwand er in einer Eins-zu-eins-Situation den starken Torwart Ricardo Wasserkampf.

In der zweiten Hälfte wurde es eine Zitterpartie für die Jungs um Coach Zock. „Das ist in der gesamten Saison so. Wir spielen stets eine bessere erste Halbzeit als die Zweite. Vielleicht fühlen wir uns schon zu sicher, verpassen es aber, das Spiel klar zu machen und haben dann irgendwie Angst vor Fehlern“, sucht der Trainer nach Erklärungen. Loschwitz war dem Ausgleich sehr nah. „Schade, wir haben die erste Hälfte verschlafen, aber dann in Halbzeit zwei wesentlich früher gestört und hatten auch unsere Chancen. Wir haben es auf jeden Fall spannend gemacht“, sagte Trainer Frank Schreier.



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Sparkassen Halbfinale: SV Loschwitz-TSV Rotation 0:1 (0:1). Zur Galerie
Sparkassen Halbfinale: SV Loschwitz-TSV Rotation 0:1 (0:1). © Steffen Manig

Für eine Überraschung sorgte der Tabellen-Vierte der Stadtliga B, der FC Dresden. Nach 120 torlosen Spielminuten musste das Elfmeterschießen zur Ermittlung des Finalisten herhalten. Amar Kashkae, Haidar Albzrakan, Patrick Witvliet und Julio-Alfredo Linares Figueroa, der auch als Trainer bei dem Team von der Meschwitzstraße fungiert, zeigten sich vom Punkt aus nervenstark. Tony Petersohn und Tony Burghardt trafen für die Postler. Die Routiniers Rico Hundeck und Erwin Kuhn scheiterten am FC-Schlussmann Igor da Rocha Ferreira.

Eintracht Dobritz steckt weiterhin im tiefsten Abstiegstrouble in der Stadtoberliga. Im Nachholspiel vom 19. Spieltag gab es gegen den FV Süd-West eine 1:4 (0:1)-Niederlage. Kurz vor der Pause hatte Aaron Wartenberg die Gäste in Führung gebracht. Nur zwei Minuten nach dem Seitenwechsel erhöhte Steve Kubot. Mit dem Anschlusstreffer durch Dominik Mittmann keimte noch einmal Hoffnung bei Eintracht auf, doch Vincent Liebisch traf zur Vorentscheidung. In der Schlussphase wurde es hektisch. Philipp Auerswald von der Heimelf sowie Süd-Westler Hannes Koppe sahen die Ampelkarte. Im Spiel zehn gegen zehn erhöhte Christoph Kroh noch zum 4:1-Endstand.

„Die Trainingsbeteiligung stimmt, die Jungs haben den Abstiegskampf angenommen. Uns fehlen momentan einfach das Glück und das Selbstvertrauen“, sagte Kapitän Stefan Müller.

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