14. September 2021 / 13:20 Uhr

Nach Roter Karte gegen Eintracht Frankfurt: Stuttgart-Abwehrchef Anton für ein Spiel gesperrt

Nach Roter Karte gegen Eintracht Frankfurt: Stuttgart-Abwehrchef Anton für ein Spiel gesperrt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Waldemar Anton wurde vom DFB-Sportgericht für ein Spiel gesperrt.
Waldemar Anton wurde vom DFB-Sportgericht für ein Spiel gesperrt. © IMAGO/Pressefoto Baumann/Sportfoto Rudel (Montage)
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Der VfB Stuttgart muss im kommenden Heimspiel gegen Bayer Leverkusen am Sonntag auf Abwehrchef Waldemar Anton verzichten. Der 25-Jährige wurde nach seiner Roten Karte gegen Eintracht Frankfurt vom DFB-Sportgericht für eine Partie gesperrt.

Abwehrchef Waldemar Anton wird nach seiner Roten Karte im Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt (1:1) für ein Spiel des VfB Stuttgart gesperrt. Diese Entscheidung seines Sportgerichts teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Dienstag mit. Der 25-Jährige fehlt den Stuttgartern damit im kommenden Heimspiel am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) gegen Bayer Leverkusen.

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Anton hatte in der Partie am vergangenen Wochenende in der 82. Minute wegen einer Notbremse gegen Frankfurts Stürmer Rafael Borré die Rote Karte gesehen. Der VfB und Anton stimmten dem Urteil zu, wodurch es rechtskräftig ist.

Linie von Schiedsrichter Jöllenbeck ärgert Stuttgart-Sportdirektor Mislintat

VfB-Sportdirektor Sven Mislintat hatte sich im Nachgang der Partie über die Leistung des Schiedsrichtergespanns um Matthias Jöllenbeck beschwert. Dabei stieß ihm weniger die Entscheidung beim Platzverweis für Anton, sondern vielmehr die "extrem einseitige Auslegung von 50:50-Aktionen" sauer auf. Als "Höhepunkt" bezeichnete er die Gelbe Karte gegen Omar Marmoush (32.), der selbst "in jedem Zweikampf bearbeitet" worden sei. Dazu hätte sich die Eintracht viele taktische Fouls erlaubt, die zwar nicht alle mit einer Verwarnung geahndet werden müssten. "Da macht es irgendwann die Masse", betonte Mislintat aber. Vier Stuttgarter und ein Frankfurter hatten am Sonntag Gelb gesehen. In der Summe sei die Verteilung der Karten "deutlich, deutlich, deutlich zu einseitig" gewesen, sagte der 48-Jährige. "Da erwarte ich mehr von einem Bundesliga-Vierergespann."