22. August 2019 / 09:58 Uhr

Schlägereien und Warnschüsse: Anhänger von Roter Stern Belgrad randalieren in Bern

Schlägereien und Warnschüsse: Anhänger von Roter Stern Belgrad randalieren in Bern

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Fans von Roter Stern Belgrad haben in Bern für Ausschreitungen gesorgt.
Die Fans von Roter Stern Belgrad haben in Bern für Ausschreitungen gesorgt. © (c) KEYSTONE
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Beim Playoff-Spiel in der Champions League zwischen den Young Boys Bern und Roter Stern Belgrad ist es zu erheblichen Ausschreitungen gekommen. Serbische Anhänger griffen mehrere Personen an. Die Polizei musste Warnschüsse abgeben.

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Schlägereien mit Verletzten haben am Mittwochabend das Playoff-Spiel zur Champions League zwischen dem Schweizer Fußballmeister Young Boys Bern und Roter Stern Belgrad überschattet. Beim Marsch von mehreren hundert serbischen Fans zum Stadion seien mehrere Personen tätlich angegriffen worden, berichtete die Kantonspolizei am Donnerstagmorgen. Sie habe Warnschüsse abgeben müssen. Fünf Menschen wurden verletzt, drei vorübergehend festgenommen.

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Auch nach dem Spiel kam es nach Polizeiangaben zu Tätlichkeiten. Die Polizei sei bis nach Mitternacht im Einsatz gewesen. Schon bei der Einreise der Fans aus Belgrad seien Schlagstöcke, Vermummungsmaterial sowie gefälschte Eintrittstickets beschlagnahmt worden, berichtete die Polizei. Nach Angaben der Agentur Keystone-SDA bewarfen Hooligans auf dem Rückweg ein Lokal mit vollen Bierdosen. Sie hätten sich offenbar an einer LGTB-Fahne an dem Haus gestört. LGBT steht für Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle.

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Ex-Nationalspieler Marin mit starker Leistung

Sportlich endete die Begegnung zwischen den Young Boys Bern und Roter Stern Belgrad mit 2:2-Unentschieden. Ex-Nationalspieler Marko Marin bereitete beide Treffer für die Serben direkt vor. Mit einem Eckball legte der 30-jährige Marin in der 18. Minute für Milos Degenek auf, der mit einer Bogenlampe per Kopf zum 1:1 verwandelte. Gleich nach dem Wechsel initiierte Marin einen Angriff auf der rechten Seite, den der Argentinier Matteo Garcia (46.) am langen Pfosten zum 2:1 abschloss.

Die Führung für den Schweizer Meister, bei dem der Ex-Herthaner Fabian Lustenberger als Kapitän die Abwehr organisierte, hatte der Ivorer Roger Assalé in der 7. Minute erzielt. Den Ausgleich für die Gastgeber erzielte Guillaume Hoarau per verwandeltem Foulelfmeter (76.). Das Rückspiel findet am kommenden Dienstag in Belgrad statt.

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