04. Juni 2019 / 16:39 Uhr

Roussillon-Backup: Der VfL Wolfsburg hat Leibold und Otavio im Visier

Roussillon-Backup: Der VfL Wolfsburg hat Leibold und Otavio im Visier

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Spielte zum 100. Mal für den 1. FC Nürnberg: Tim Leibold. Foto: Daniel Karmann
Im VfL-Visier: Tim Leibold (r.) und Paulo Otavio (kl. Bild). © Armin Weigel/Daniel Karmann/dpa
Anzeige

Nach dem Abgang von Gian-Luca Itter zum SC Freiburg will der VfL Wolfsburg noch einen neuen Linksverteidiger verpflichten - und hat dabei mehrere Kandidaten im Visier. Eine Spur führt nach Nürnberg.

Anzeige
Anzeige

Im vergangenen Sommer hatten die VfL-Verantwortlichen um Manager Jörg Schmadtke und Sportdirektor Marcel Schäfer Top-Transfers getätigt. Wout Weghorst, Daniel Ginczek, Pavao Pervan, Felix Klaus und Jerome Roussillon wussten allesamt zu überzeugen. Letzterer war gar einer der besten Linksverteidiger der Fußball-Bundesliga. Aber nach dem Verkauf von Roussillon-Backup Gian-Luca Itter (wechselte dank einer Ausstiegsklausel zum SC Freiburg) braucht es hinten links nun Ersatz. Der VfL hat nun mehrere Kandidaten im Visier – unter anderem Tim Leibold von Erstliga-Absteiger 1. FC Nürnberg.

Es schien so, als ob der gebürtige Böblinger zu seinem Ex-Verein VfB Stuttgart wechseln könnte. Aber nach dem Abstieg der Schwaben haben sich die Dinge verändert für den 25-Jährigen. Leibold möchte weiterhin in der Bundesliga spielen, gleichwohl ist auch ein Verbleib beim FCN nicht ausgeschlossen.

Das sind die Meister 2019 im Amateurfußball der Kreise Wolfsburg und Gifhorn

Die Meister zum Durchklicken Zur Galerie
Die Meister zum Durchklicken ©
Anzeige

Der Linksverteidiger war im Sommer 2015 vom VfB Stuttgart II zu den Franken gewechselt, entwickelte sich zum Stammspieler. In der gerade abgeschlossenen Saison hatte Leibold 34 Pflichtspiele absolviert und dabei sechs Tore vorbereitet. Beim VfL, der in der neuen Spielzeit in drei Wettbewerben unterwegs ist, wäre Leibold der Ersatzmann für Rakete Roussillon. Der Top-Franzose war jüngst mit dem FC Barcelona in Verbindung gebracht worden, eine Anfrage für den bis 2023 gebundenen 26-Jährigen liegt jedoch nicht vor. Der VfL plant fest mit dem Publikumsliebling.

Damit Roussillon in der neuen Runde auch mal eine Pause bekommen kann, sucht der Klub nun Ersatz – und hat dabei neben Leibold und zwei Optionen aus dem Ausland laut Kicker online auch Ingolstadts Paulo Otavio auf dem Zettel. Der Brasilianer musste gerade mit den Schanzern den Gang in die Drittklassigkeit antreten, nachdem der FCI in der Relegation am SV Wehen Wiesbaden gescheitert war. 29 Mal war der 24-Jährige in der letzten Spielzeit zum Einsatz gekommen. Sein möglicher Vorteil im Vergleich zu Leibold: Oliver Glasner. Wolfsburgs neuer Trainer und Otavio haben in der Vergangenheit schon beim Linzer ASK zusammengearbeitet. Im Sommer 2016 war der Linksfuß von Tombense FC nach Linz gewechselt und kennt deshalb das von Glasner favorisierte aggressive Angriffspressing. Auf 28 Einsätze (zwei Tore, sieben Vorlagen) war Otavio in der Spielzeit 2016/17 für Linz gekommen. Auch in Ingolstadt eroberte sich der Brasilianer einen Stammplatz, stieg jedoch wie Leibold ab und könnte nun wie der Nürnberger seinen Noch-Arbeitgeber verlassen – nach Wolfsburg?

Mehr zum VfL Wolfsburg

ANZEIGE: 50% auf dein Winter-Set! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Wolfsburg/Gifhorn
Sport aus aller Welt