16. Februar 2020 / 14:36 Uhr

RSV-Coach Patrick Hinze: "Nach 20 Minuten waren wir im Spiel" (mit Galerie)

RSV-Coach Patrick Hinze: "Nach 20 Minuten waren wir im Spiel" (mit Galerie)

Rainer Goldbach
Märkische Allgemeine Zeitung
RSV-Kapitän Chris David Ring (l.) kann einen FF-Angriff unterbinden.
RSV-Kapitän Chris David Ring (l.) kann einen FF-Angriff unterbinden. © Tanja M. Marotzke
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Brandenburgliga: Der RSV Eintracht gewinnt das Nachholspiel beim SV Falkensee-Finkenkrug und vergrößert seinen Vorsprung an der Tabellenspitze auf acht Punkte.

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SV Falkensee-Finkenkrug - RSV Eintracht 0:2 (0:2). Tore: 0:1 Levi Böttcher (29.), 0:2 Tim Schönfuß (34.). Zuschauer:134.

Im Nachholspiel traf der Primus der Liga auf dem gut bespielbaren Sportplatz an der Leistikowstraße in Falkensee auf das einheimische Schlusslicht der Tabelle. Mit vielen personellen Veränderungen, sieben Abgänge, vier Zugänge und mit Matthias Struck als Cheftrainer, versuchen die Havelländer den erstmaligen Abstieg aus der höchsten Spielklasse des Landes abzuwenden. Die Stahnsdorfer hingegen, mit nur zwei nicht zum Einsatz kommenden Zugängen, wollten an das sehr erfolgreich gestaltete Jahr 2019, in 32 Pflichtspielen erzielte die Eintracht überragende 105 Treffer, anknüpfen.

In Bildern: Der RSV Eintracht gewinnt das Nachholspiel beim SV Falkensee-Finkenkrug mit 2:0.

Der RSV Eintracht gewinnt das Nachholspiel beim SV Falkensee-Finkenkrug und vergrößert seinen Vorsprung an der Tabellenspitze auf acht Punkte. Zur Galerie
Der RSV Eintracht gewinnt das Nachholspiel beim SV Falkensee-Finkenkrug und vergrößert seinen Vorsprung an der Tabellenspitze auf acht Punkte. © Tanja M. Marotzke

Euphorisch starteten die Gastgeber, unterstützt von 134 Zuschauern, in die Partie. Die Eintracht, erstmals mit Tom Justin Draeger in der Startelf, kam zunächst nicht wie gewünscht ins Spiel und hatte Pech bei einem Freistoß von Dima Ronis, der vom Innenpfosten zurück ins Feld sprang. In der 29. Minute klärte Marcus Stachnik eine bedrohliche Situation mit einem langen Ball auf Julian Rauch. Der bediente Levi Böttcher, der mit seinem 14. Saisontor die wichtige Führung erzielte. Fünf Minuten später war Rauch auch am zweiten Tor beteiligt.

Draeger hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt. Seine Eingabe erreichte Rauch, der das Spielgerät Tim Schönfuß zum 2:0 für den RSV auflegte. Nun spielten die Stahnsdorfer, die den Gastgebern mit den beiden Toren den Nerv gezogen hatten, befreit auf. „Nun stimmten Einstellung und Zweikampfverhalten,“ so Patrick Hinze. Auch in der zweiten Halbzeit ließen die Gäste, bis auf einen Kopfball der das Tor verfehlte, kaum etwas zu. Was aufs Tor kam, war Beute des sicheren Daniel Hemicker im Kasten der Gäste.

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Chancen zum Ausbau der Führung hatten die Stahnsdorfer gleich zweimal durch Dominik Kruska, der sich jedoch für seine starke Leistung - neben ihm ragte auch der zweifache Torvorbereiter Rauch heraus - nicht belohnen konnte. Da Schiedsrichter Jonas Belke ein Handspiel der Havelländer nicht bestrafte, blieb es beim 2:0 für die Stahnsdorfer, die ihre Tabellenführung auf acht Punkte ausbauten. Patrick Hinze war sichtlich erleichtert. „Nach 20 Minuten, vor allem nach den beiden kurz hintereinander gefallenen Toren, waren wir im Spiel. Wir hatten durchgängig mehr Spielanteile, setzten nun die Vorgaben besser um, hielten die Null und gewannen verdient.“

RSV Eintracht 1949: Hemicker – Draeger, Ring, Buchholz, Stachnik, Kruska (88. Lietz) – Kausch Ronis, T. Schönfuß – Böttcher (84. Schöttler), Rauch (90. Schmidt).

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