30. November 2021 / 17:33 Uhr

RSV Eintracht: Zufrieden mit der Entwicklung des Teams

RSV Eintracht: Zufrieden mit der Entwicklung des Teams

Mirko Jablonowski
Märkische Allgemeine Zeitung
Patrick Hinze (Trainer RSV) , RSV Eintracht 1949 - Rostocker FC, Oberliga Nord,   13. Spieltag, Saison 21/22, Fußball, Stahnsdorf, 06.11.2021, Foto: Benjamin Feller
RSV-Trainer Patrick Hinze und sein Team stehen zum Zeitpunkt der Saisonunterbrechung auf Tabellenplatz neun. © Benjamin Feller
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NOFV-Oberliga Nord: Die Mannschaft von Trainer Patrick Hinze überwintert nach einem Umbruch im Kader im Tabellenmittelfeld und hat gegen Spitzenteams der Liga bewiesen, konkurrenzfähig zu sein.

Seit eineinhalb Jahren geht der RSV Eintracht 1949 inzwischen bereits in der Fußball-Oberliga Nord auf Punktejagd, kommt durch die Auswirkungen der Coronapandemie in dieser Zeit aber nur auf 22 Partien. „Mit der Entwicklung der Mannschaft, in der es im Sommer einen Umbruch gab und die zudem den schweren Verlust von Mitspieler und vor allem Freund Torben Neubauer verkraften musste, können wir insgesamt zufrieden sein“, sagt Trainer Patrick Hinze.

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Gerade die langjährigen Leistungsträger wie Chris-David Ring, Tim Schönfuß, Dominik Kruska oder Julian Rauch hätten nachgewiesen, dass sie in der Oberliga absolut bestehen können. „Das ist nicht selbstverständlich, wenn man bedenkt, dass wir vor zweieinhalb Jahren noch in der Landesliga gespielt haben. Das macht einen stolz und haben sich die Jungs durch viel Fleiß und harten Einsatz erarbeitet“, sagt Hinze.

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Das sind die Top-Torschützen der Oberliga Nord. ©

20 Punkte sammelten der 35-Jährige und sein Team in 13 Spielen und belegen damit Platz neun. Beim 4:2-Erfolg über den Rostocker FC und den Unentschieden gegen die hoch gehandelten Teams vom Greifswalder FC und Hertha 03 Zehlendorf stellten die Stahnsdorfer unter Beweis, dass sie in der Liga gegen jeden Gegner mithalten können.


„Das geht aber eben nur, wenn wir mit der nötigen Überzeugung auftreten, das ist uns nicht immer gelungen und deswegen stehen wir nach einer durchschnittlichen Hinrunde mit einigen Personalproblemen im Mittelfeld“, erinnert sich Hinze etwa an klare Auswärtsniederlagen beim CFC Hertha 06 und dem SC Staaken.

„Ein bis zwei Spieler“ werden die Eintracht im Winter verlassen, Namen will der RSV-Coach noch nicht verraten. Mit Florian Matthäs, der im Herbst vom Ligarivalen MSV Neuruppin an die Zille-Straße wechselte, stößt nach auskuriertem Mittelfußbruch eine Alternative für die Offensive zur Mannschaft. Neuzugänge seien nicht geplant, zumal niemand wisse, wann der Spielbetrieb wieder aufgenommen wird. Hinze spricht sich für einen Start Anfang April und die Beendigung der Hinrunde aus. „So hätte man genügend Zeit zur Vorbereitung, Spielraum bei etwaigen Ausfällen und eine saubere Wertung.“