04. September 2021 / 19:25 Uhr

RSV Eintracht siegt mit 2:0 gegen Phönix Wildau: "Glanzlos weiter" (mit Galerie)

RSV Eintracht siegt mit 2:0 gegen Phönix Wildau: "Glanzlos weiter" (mit Galerie)

Maximilian Krone
Märkische Allgemeine Zeitung
Dennis Nüsse (r.) köpft den Ball zum 1:0 über die Linie.
Dennis Nüsse (r.) köpft den Ball zum 1:0 über die Linie. © Oliver Schwandt
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AOK-Landespokal: Oberligist RSV Eintracht erledigt seine Pflichtaufgabe und besiegt Phönix Wildau mit 2:0 (1:0).

Der Einstieg in die diesjährige Landespokal-Saison ist dem Oberligisten RSV Eintracht mit einem souveränen 2:0 (1:0)-Erfolg bei Landesliga-Süd-Vertreter Phönix Wildau gelungen. Als „glanzlos weiter“ bezeichnete RSV-Coach Patrick Hinze die Zweitrundenpartie im Anschluss.

Erwartungsgemäß hatten die Stahnsdorfer, die mit Kai Friedrich Mautsch, Dima Ronis, Felix Matthäs, Tom Justin Draeger, Yasin Dag und Niklas Goslinowski, gleich sechs Veränderungen in der Startelf hatten im Vergleich zum 1:1 gegen Hertha 03 Zehlendorf, die Zügel in der Hand und bestimmten das Spiel. Versuche immer wieder Lücken in der Defensive der Wildauer zu finden gestalteten sich schwierig. Die Hausherren verteidigten gut und machten es der Hinze-Elf schwer Chancen zu kreieren. Die Phönix-Kicker hatten nach 24 Minuten auch die größte Chance auf die Führung, als Philipp Damm nach einem Konter frei auf Stahnsdorf-Keeper Hemicker zu lief, aber an diesem scheiterte.

In Bildern: Der RSV Eintracht siegt bei Phönix Wildau mit 2:0.

In der zweiten Pokalrunde war der RSV Eintracht (blaue Trikots) bei Phönix Wildau zu Gast und sicherte sich mit einem souveränen 2:0 (1:0)-Erfolg den Einzug in die nächste Runde. <b>Phönix Wildau - RSV Eintracht 0:2 (0:1). Tore:</b> 0:1 Nüsse (36.), 0:2 Draeger (73.). <b>Zuschauer:</b> 110.. Zur Galerie
In der zweiten Pokalrunde war der RSV Eintracht (blaue Trikots) bei Phönix Wildau zu Gast und sicherte sich mit einem souveränen 2:0 (1:0)-Erfolg den Einzug in die nächste Runde. Phönix Wildau - RSV Eintracht 0:2 (0:1). Tore: 0:1 Nüsse (36.), 0:2 Draeger (73.). Zuschauer: 110.. © Oliver Schwandt

Besser machte es in der 36. Minute der Oberligist in Person von Yasin Dag und Dennis Nüsse. Nach einer undurchsichtigen Aktion wurde Dag auf dem linken Flügel freigespielt und brachte eine perfekt platzierte Hereingabe auf den einlaufenden Nüsse, der das Spielgerät per Kopf zum 1:0, aus Sicht der Gäste, im Wildauer Tor unterbrachte. Es zeichnete sich auch in der Folgezeit ein chancenarmes Spiel im Otto-Franke-Stadion ab. In Minute 73 erhöhte der RSV nach einer guten Kombination auf 2:0. Julian Rauch steckte den Ball auf den startenden Tom Justin Draeger durch, der Michael Braun im Wildauer Tor keine Chance ließ.

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„Wir hatten das Spiel zu jeder Zeit unter Kontrolle und waren in der zweiten Halbzeit sogar noch überlegener, auch wenn wir kaum Lösungen gegen die tiefstehende Abwehr gefunden haben“, lässt Hinze wissen und freut sich, dass „kein Spieler sich verletzt hat“ und „alles sehr fair“ war. Hundertprozentig zufrieden war der A-Lizenz-Inhaber jedoch nicht, auch wenn „klar war, dass nicht alles funktioniert“, mit Verweis auf die sechs Wechsel in der Startelf: „Wir sollten das Ergebnis nicht überbewerten. Die Pause tat den anderen Spielern gut, da die Belastung schon sehr hoch war in den letzten Wochen.“

Nach dem frühen Pokal-Aus im vergangenen Jahr bei Frankonia Wernsdorf ist Hinze froh über das Weiterkommen. Auf wen der RSV Eintracht in der kommenden Runde trifft „ist mir eigentlich egal. Schön wäre ein Heimspiel, ich hab keine Lust zu reisen.“ Auch wenn dem 35-Jährigen bewusst ist: „Es würde bedeuten, dass wir einen Ober- oder Regionalligisten zu Gast hätten.“ Zumindest Oberligisten kennt Hinze, schon nächste Woche ist er mit seiner Mannschaft beim SC Staaken zu Gast, wenn es in der Liga wieder um Zähler geht.

RSV Eintracht: Hemicker - Matthäs, Matjaz, Buchholz, Mautsch (70. Krüsemann) - Draeger, Ronis, Schönfuß (61. Kruska), Nüsse (61. Rohde) - Goslinowski (61. Rauch), Dag (61. Kausch).