17. August 2021 / 16:34 Uhr

RSV-Trainer Hinze vor Duell gegen Ex-Verein: "Für mich persönlich nix außergewöhnliches"

RSV-Trainer Hinze vor Duell gegen Ex-Verein: "Für mich persönlich nix außergewöhnliches"

Stephan Henke
Märkische Allgemeine Zeitung
RSV-Trainer Patrick Hinze musste sein Team in der Halbzeitpause wachrütteln.
RSV-Trainer Patrick Hinze. © Benjamin Feller/Archivbild
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NOFV-Oberliga Nord: Nach zwei Siegen zum Saisonstart empfängt der RSV Eintracht 1949 am Mittwochabend den Ludwigsfelder FC.

Fünfeinhalb Jahre trug Patrick Hinze als Spieler das Trikot des Ludwigsfelder FC, eine Zeit, die prägend war. Am Mittwochabend (18.30 Uhr) trifft er nun erstmals als Trainer auf seinen ehemaligen Verein. „Grundsätzlich ist es schon etwas anderes, als gegen andere Mannschaften“, gibt der Coach des RSV Eintracht 1949 zu. Doch weil es beim Oberliga-Konkurrenten aus der Autobauerstadt in den vergangenen Jahren im Umfeld personelle Veränderungen gab, wird das Spiel „für mich persönlich nix außergewöhnliches.

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Wären jetzt Volker Löbenberg und Rezart Cami noch an der Seitenlinie, wäre das noch etwas anders. Cami war mein Mitspieler, Löbe mein Trainer“, sagt Hinze, ergänzt aber: „Es ist schön, dass wir ein Derby haben, da kommt vielleicht auch der ein oder andere Zuschauer mehr.“

Und so steht für ihn das Sportliche im Fokus, wenn der LFC, der vergangene Spielzeit noch in die Südstaffel der Oberliga einsortiert war, am Sportplatz Heinrich-Zille-Straße vorbeikommt. „Ich glaube, sie können sehr robust spielen und hoffen, dass dann nach vorne was geht. Unsere Aufgabe wird es sein, ein Tor zu schießen“, sagt Hinze. Da trifft es sich gut, dass Torjäger Frank Rohde („Er spielt auf jeden Fall“) seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen und Angreifer Niklas Goslinowski seine Verletzung auskuriert hat. Zudem stehen Dima Ronis und Dennis Nüsse wieder zur Verfügung. Somit fehlt nur der verletzte Yannick Heinze.


Während der LFC mit einem Remis und einer Niederlage in die Saison gestartet ist, hat der RSV die Optimalausbeute von sechs Punkten auf dem Konto. „Kämpferisch haben wir das super gemacht, spielerisch war es noch nicht ganz so toll. Aber sechs Tore musst du erst einmal schießen und auch wie die Tore gefallen sind, war schon okay“, sagt Hinze, der auch betont, dass er personell in den ersten beiden Spielen improvisieren musste. „Man braucht alle Spieler – ob am Anfang, in der Mitte oder am Ende der Saison. Die, die da waren, haben das ganz gut gemacht und jetzt kommen noch die anderen dazu, von denen man vielleicht gedacht hat, die sind vorne dran“, freut sich Hinze über seine personellen Alternativen.