04. Januar 2022 / 18:00 Uhr

Rückkehr ins Training: Neujahrsschwitzen bei Lok Leipzig

Rückkehr ins Training: Neujahrsschwitzen bei Lok Leipzig

Anton Kämpf
Leipziger Volkszeitung
Torschütze Sascha Pfeffer (Lok 23) mit Lok Trainer Almedin Civa
Lok-Trainer Almedin Civa begrüßt seine Akteure im neuen Jahr: Auch Sascha Pfeffer (r.) wird auf seine Fitness geprüft. © Christian Modla
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Der Regionalligist Lok Leipzig startet in die Wintervorbereitung. Dass die Leipziger noch Testspiele absolvieren, ist trotz vorhandener vereinsexterner Anfragen unwahrscheinlich.

Leipzig. Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser – so oder so ähnlich lautete die Maxime von Almedin Civa zur Urlaubsüberbrückung seiner Schützlinge. Der Coach des 1. FC Lokomotive Leipzig gab seinem Team Trainingspläne über die Weihnachts- und Silvesterferien mit, damit diese fit zur Wintervorbereitung am Montag erscheinen konnten.

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Überwacht habe er die Ausführung der Einheiten dagegen nicht, vielmehr verlangte er von den Lok-Profis das ehrliche und professionelle Abarbeiten der Einheiten.

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Ganz so locker lässt Civa die Leine dennoch nicht. Das obligatorische Wiegen und die Laktattests blieben den Viertligisten beim Trainingsstart zu Beginn der Woche nicht erspart, eben sowenig die kräftezehrenden Kraft- und Laufeinheiten, die nun anstehen. „Die Jungs werden sich bestmöglich auf den Rückrundenstart vorbereiten“, erklärt Alexander Voigt die Marschroute für die nächsten drei Wochen.


Topspiel zu Beginn

Zwei Mal am Tag bittet daher Civa zum Training an die Connewitzer Straße, bis in drei Wochen am 22. Januar das Auswärtsspiel beim Kontrahenten Carl Zeiss Jena ansteht – mithin ein Meisterschaftskandidat für den 49-jährigen Chefcoach und Sportdirektor in Personalunion.

Ein Topspiel zu Beginn des neuen Jahres: die Probstheidaer werden direkt ins kalte Wasser des Meisterschaftskampfes geworfen. Doch unbekannte Gewässer waren für die Leipziger in der Hinrunde kein Problem. Vielmehr können die Sachsen das Wettkampf-Jahr 2022 dort beginnen, wo es ihnen 2021 am besten gefiel – auf fremden Plätzen. Ungebremst und ungeschlagen reist die Lokomotive durch Sachsen, Thüringen oder nach Berlin, kein Team in der RL Nordost sammelte mehr Punkte auswärts, in sechs von zehn Matches blieb Keeper Jan-Ole Sievers, dessen neuer Ersatzmann noch nicht präsentiert wurde, ohne Gegentor und nur fünf Mal musste die mittlerweile unangefochtene Nummer eins hinter sich greifen.

Vorbereiten werden sich die derzeit Fünftplatzierten mit drei Nachholspielen dagegen nicht in der Ferne. Ein Wintertrainingslager wird nicht stattfinden. Auch Lok hält es coronabedingt mit der heimischen Idylle. Einheiten werden auf der Anlage neben dem Bruno-Plache-Stadion durchgeführt. Und auch wenn es nach SPORTBUZZER-Informationen bereits Anfragen gibt, sind vereinsexterne Testspiele unwahrscheinlich. Unter anderem, weil passende Gegner, die sich im Training befinden und sportlich Sinn ergeben, pandemiebedingt schwer zu finden sind. Ein Testkick gegen die eigenen A-Junioren bleibt jedoch eine Möglichkeit für Civas Team.