28. Mai 2020 / 23:21 Uhr

Rückschlag für den HSV: Hecking ärgert sich nach Last-Minute-Schock in Stuttgart "maßlos"

Rückschlag für den HSV: Hecking ärgert sich nach Last-Minute-Schock in Stuttgart "maßlos"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 HSV-Trainer Dieter Hecking ärgert sich über die Niederlage.
HSV-Trainer Dieter Hecking ärgert sich über die Niederlage. © Wagner/Witters/Pool
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Der Hamburger SV hat den direkten Aufstieg in die Bundesliga nach der Last-Minute-Niederlage gegen den VfB Stuttgart nicht mehr in der eigenen Hand. Dabei führten die Hamburger zur Pause deutlich mit 2:0. Trainer Dieter Hecking ärgert sich "maßlos".

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Die 2. Liga bleibt spannend - auf Kosten des Hamburger SV. Der Nordklub hat das Topspiel am Donnerstagabend beim VfB Stuttgart mit 2:3 verloren, trotz 2:0-Pausenführung. Die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking gibt damit Aufstiegsrang zwei an den direkten Konkurrenten aus Stuttgart ab, ist nun Dritter mit zwei Punkten Abstand auf die Schwaben, der Rückstand auf Tabellenführer Arminia Bielefeld beträgt weiter sieben Punkte. Dieter Hecking zeigte sich nach Abpfiff bei Sky angefressen: "Du musst clever sein und den Punkt mitnehmen. Das ist etwas, was mich maßlos ärgert", sagte der HSV-Trainer.

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Was Hecking meint: Gonzalo Castro erzielte in einer offenen Schlussphase den Siegtreffer für den VfB, weil die HSV-Mannschaft zu weit aufgerückt war und selbst auf den Siegtreffer gehen wollte. "Was nicht passieren darf, ist das Tor zum 2:3", ärgerte sich der zu Saisonbeginn verpflichtete Coach. "Das sind Dinge, die kann man nicht erklären, passieren aber." Die Enttäuschung in der Kabine nach Abpfiff sei "spürbar" gewesen.

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Hecking nach HSV-Niederlage gegen Stuttgart: "Jetzt gilt es, die Ruhe zu bewahren"

Joel Pohjanpalo (16.) und Aaron Hunt per verwandeltem Handelfmeter (45.+2) hatten die in Halbzeit eins überlegenen Gäste verdient in Führung gebracht. Wataru Endo mit seinem Treffer kurz nach der Pause (47. Minute) und Nicólas González per verwandeltem Foulelfmeter (60.) schafften nach der Pause für die Stuttgarter zunächst den Ausgleich - und der HSV wackelte plötzlich. "Wir hätten in der ersten Halbzeit noch auf das dritte Tor gehen müssen", haderte der HSV-Coach. Stattdessen setzte es den K.o. in der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit durch Castro.

Was durch den Last-Minute-Schock nun klar ist: Der Hamburger SV hat den direkten Aufstieg nach dem torlosen Remis gegen Tabellenführer Arminia Bielefeld am Wochenende und der Niederlage gegen Stuttgart nun sechs Spieltage vor Schluss nicht mehr in der eigenen Hand. Hecking bleibt jedoch kämpferisch: "Wir sind jetzt gefordert", so der Coach, dessen Team in den vergangenen Jahren viele Rückschläge hinnehmen musste. "Das ist unser Fehler. Jetzt gilt es, die Ruhe zu bewahren." Die Frage ist, ob das nach dieser Pleite in Hamburg möglich ist.