04. Juli 2019 / 17:36 Uhr

Rückstand nach Thrombose: Waspos Reiko Zech verpasst WM in Südkorea 

Rückstand nach Thrombose: Waspos Reiko Zech verpasst WM in Südkorea 

Stefan Dinse
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Waspos Nationalspieler Reiko Zech am Ball.
Waspos Nationalspieler Reiko Zech am Ball. © Florian Petrow
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Nach einem halben Jahr Pause kam Nationalspieler Reiko Zech erst in der Endphase der Saison wieder zum Einsatz. Zu wenig Spielpraxis für die WM in Südkorea nach Ansicht von Bundestrainer Hagen Stamm. Zech fährt dennoch mit, könnte jedoch nur nachnominiert werden.

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Der Rückstand nach einer langwierigen Thrombose im Bein ist doch zu groß gewesen. Reiko Zech von Wasserball-Pokalsieger Waspo 98 gehört nicht zum deutschen WM-Aufgebot für die Endrunde im südkoreanischen Gwangju, die am 14. Juli beginnt. Am Sonntag bricht das DSV-Team zu einem Trainingslager in Tokio auf. Zech fährt zwar mit, könnte aber nur nachnominiert werden, sollte ein Spieler verletzt ausfallen. Aus Hannover sind vier Akteure für den 13 Mann starken Kader nominiert.

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Beide Waspo-Torhüter fahren mit, Moritz Schenkel und Kevin Götz. Hannovers Abwehrchef Julian Real ist zugleich Kapitän der deutschen Mannschaft, auch Tobias Preuß ist dabei. Anstelle von Zech, der ebenfalls Abwehrspezialist ist, hat sich Bundestrainer Hagen Stamm für den eingebürgerten Niederländer Lucas Gielen von Meister Spandau 04 entschieden. Mehr als ein halbes Jahr hatte Zech pausiert, er musste lange blutverdünnende Mittel nehmen und kam erst in der Endphase der Saison wieder zum Einsatz.

Neue Wasserballregeln gelten bei WM

In Tokio trainiert das DFB-Team mit den zuletzt starken Japanern, als Übungspartner ist zudem Ungarn im Gespräch. Am 12. Juli reisen die Deutschen weiter nach Gwangju, die WM dauert bis zum 28. Juli. In Südkorea gelten wie schon zuletzt beim Weltcup die neuen Wasserballregeln, die das Spiel viel schneller machen sollen. Die Angriffszeit beträgt in der zweiten Welle nur 20 statt 30 Sekunden, zudem wird es mehr Strafzeiten und Fünfmeter geben. Dadurch fallen mehr Tore.

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