11. Februar 2019 / 14:40 Uhr

Ruder-Olympiasieger Maximilian Reinelt tot - Deutschland-Achter "in fassungsloser Trauer"

Ruder-Olympiasieger Maximilian Reinelt tot - Deutschland-Achter "in fassungsloser Trauer"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Maximilian Reinelt war sechs Jahre lang Mitglied des berühmten Deutschland-Achters.
Maximilian Reinelt war sechs Jahre lang Mitglied des berühmten Deutschland-Achters. © imago/Camera 4
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Ruder-Olympiasieger Maximilian Reinelt ist im Alter von nur 30 Jahren gestorben. Dies bestätigte der Deutschland-Achter. Seine Teamkollegen und weitere Weggefährten, darunter IOC-Präsident Thomas Bach, bekunden ihre Trauer.

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Deutschlands Ruderer trauern um Maximilian Reinelt. Der gebürtige Ulmer, der 2012 in London Olympia-Gold mit dem Deutschland-Achter gewann und vier Jahre später in Rio de Janeiro die Silbermedaille mit dem Flaggschiff holte, starb im Alter von nur 30 Jahren. Dies bestätigte der Deutschland-Achter auf seiner Homepage - und würdigte Reinelt als jemanden, "auf den wir uns nicht nur im Training und Wettkampf, sondern im gesamten Leben verlassen konnten." Man sei "in fassungsloser Trauer".

Auch IOC-Präsident Thomas Bach drückte sein Mitgefühl aus. "Er ist einer der ganz großen Athleten des deutschen Rudersports und darüber hinaus ein sehr sympathischer Mensch, dem es gelungen ist, Leistungssport und seine berufliche Ausbildung zum Arzt mit großem Erfolg zu verbinden. Dies macht seinen Tod beim Sport so besonders tragisch. Mein Beileid gilt seiner Familie und seinen vielen Freunden", sagte der Boss des Internationalen Olympischen Komitees.

Mehr zum IOC

Polizei bestätigt Wiederbelebungsmaßnahmen

Reinelt ist nach Bild-Informationen am Sonntag beim Ski-Langlauf im Schweizer St. Moritz zusammengebrochen. "Die Polizei wurde Samstagnachmittag zur Loipe auf Höhe der Olympiaschanze gerufen, weil dort jemand zusammengebrochen sei. Der Rettungswagen ist recht nahe zur Unfallstelle gefahren, Rettungskräfte haben versucht, ihn noch wiederzubeleben. Weil der Tod eine medizinische Ursache hatte, wurde keine Mitteilung der Polizei verfasst", teilte die Kantonspolizei Graubünden der Bild am Montag mit.

Diese Sport-Stars sind im Jahr 2018 gestorben

<b>Rolf Schafstall
</b> (22. Februar 1937 bis 30. Januar 2018): Rolf Schafstall hat nie in der Bundesliga gespielt. Und dennoch legte der gebürtige Duisburger an der Seitenlinie eine erfolgreiche Karriere als Trainer hin. Dabei galt er als „Feuerwehrmann“ und „harter Hund“, aber auch als einer, der scheinbar unlösbare Aufgaben wie einen schwierigen Klassenverbleib noch bewältigen konnte. Die längste Zeit seiner Trainerkarriere verbrachte Schafstall im Ruhrgebiet beim VfL Bochum. Insgesamt 166 Pflichtspiele lang betreute er den Verein. Zur Galerie
Rolf Schafstall (22. Februar 1937 bis 30. Januar 2018): Rolf Schafstall hat nie in der Bundesliga gespielt. Und dennoch legte der gebürtige Duisburger an der Seitenlinie eine erfolgreiche Karriere als Trainer hin. Dabei galt er als „Feuerwehrmann“ und „harter Hund“, aber auch als einer, der scheinbar unlösbare Aufgaben wie einen schwierigen Klassenverbleib noch bewältigen konnte. Die längste Zeit seiner Trainerkarriere verbrachte Schafstall im Ruhrgebiet beim VfL Bochum. Insgesamt 166 Pflichtspiele lang betreute er den Verein. ©
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LESENSWERT

Reinelt wurde zweimal Welt- und fünfmal Europameister. Der Mediziner beendete seine Karriere nach den Spielen in Brasilien. Siegfried Kaidel, der Präsident des Deutschen Ruderverbandes, teilte mit: „Auch nach seinem Karriereende hat er sich sehr für den Rudersport engagiert. Sein überraschender und viel zu früher Tod macht mich unendlich traurig.“ In der kommenden Woche wollte Reinelt das U23-Team als Mannschaftsarzt ins Trainingslager nach Mequinenza (Spanien) begleiten.

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