05. April 2019 / 21:34 Uhr

Völler wird kein DFB-Präsident: "Kommt überhaupt nicht in Frage"

Völler wird kein DFB-Präsident: "Kommt überhaupt nicht in Frage"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Rudi Völler hat keine Ambitionen, DFB-Präsident zu werden.
Rudi Völler hat keine Ambitionen, DFB-Präsident zu werden. © imago/Eibner
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Rudi Völler hat keine Ambitionen, Bayer 04 Leverkusen zu verlassen - und als Nachfolger von Reinhard Grindel DFB-Präsident zu werden.

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Der frühere Nationalmannschafts-Teamchef Rudi Völler wird nicht DFB-Präsident und damit Nachfolger des zurückgetretenen Reinhard Grindel. „Ich stehe für das Amt des DFB-Präsidenten nicht zur Verfügung“, sagte der Sportgeschäftsführer des Bundesligisten Bayer Leverkusen am Freitag der Bild, dem Kölner Stadt-Anzeiger und der Rheinischen Post: „Das kommt für mich überhaupt nicht in Frage. Ich habe hier genug zu tun.“

Gleichzeitig forderte Völler, der von 2000 bis 2004 die A-Nationalmannschaft betreute, eine Reform innerhalb des DFB. „Da muss sich etwas ändern. Es kann doch nicht sein, dass in den letzten zehn Jahren jeder Präsident mehr oder weniger aus dem Amt gejagt wurde“, erklärte er: „Deshalb glaube ich, dass der DFB gut daran tut, einige Dinge umzustrukturieren.“

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Bleibt Brandt bei Bayer 04? Völler wenig optimistisch

Zudem bekräftigte Völler, dass Nationalspieler Kai Havertz auch in der kommenden Saison in Leverkusen spielen wird. „Kai wird bei uns bleiben. Unabhängig vom Ausgang der Saison“, sagte Völler. Der 19 Jahre alte Havertz war zuletzt immer wieder mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht worden. Es war über eine Ablösesumme von 100 Millionen Euro spekuliert worden.

Bezüglich eines Verbleibs von Nationalspieler Julian Brandt, der über eine Ausstiegsklausel in Höhe von angeblich 25 Millionen Euro verfügt, zeigte sich Völler aber weniger optimistisch. „Es ist kein Geheimnis, dass es auch Personalien gibt, bei denen man die Entscheidung nicht in der Hand hat“, sagte er.

Hier abstimmen: Wer soll DFB-Präsident werden?

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