27. Januar 2019 / 15:32 Uhr

Rudi Völler über einen möglichen Transfer von Kai Havertz und den "Bruch" mit Jonas Boldt

Rudi Völler über einen möglichen Transfer von Kai Havertz und den "Bruch" mit Jonas Boldt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayer-Boss Rudi Völler äußert sich zur Zukunft von Kai Havertz und dem Ende von Jonas Boldt bei Bayer Leverkusen
Bayer-Boss Rudi Völler äußert sich zur Zukunft von Kai Havertz und dem Ende von Jonas Boldt bei Bayer Leverkusen © dpa
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Rudi Völler spricht über die Vertragssituation von "Jahrhunderttalent" Kai Havertz und die "ganz großen Angebote". Zudem erklärt er, warum sein designierter Nachfolger Jonas Boldt Bayer Leverkusen verließ.

Rudi Völler hat einen Verkauf von Nationalspieler Kai Havertz nach dieser Saison ausgeschlossen. "Im Sommer wird er definitiv bei Bayer Leverkusen bleiben", sagte der Sport-Geschäftsführer des Bundesliga-Klubs am Sonntag im TV-Sender Sky: „Er ist wahrscheinlich für viele Topklubs in Europa interessant. Damit gehen wir gelassen um.“. Havertz' Vertrag bei den Rheinländern läuft bis Ende Juni 2022, er beinhaltet nach Völlers Angaben keine Ausstiegsklausel: „Kai hat nicht den Anspruch, jetzt sofort seine Weltkarriere zu beginnen. Ich bin mir relativ sicher, dass wir ihn noch eine Weile in Leverkusen haben werden."

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Völler bezeichnete den 19 Jahre alten Mittelfeldspieler als ein "Jahrhunderttalent" und führte aus: "Wenn natürlich die ganz großen Angebote kommen und er auch weg möchte, werden wir uns zusammensetzten und versuchen, eine Lösung zu finden. Jetzt ist der Zeitpunkt aber noch nicht gekommen.“ Havertz selbst hatte im vergangenen Dezember betont, wie wohl er sich in Leverkusen fühle, über seine mittelfristige Zukunft aber auch gesagt: "Dass irgendwann der nächste Schritt kommen muss, ist glaube ich klar."

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In der Talkrunde "Wontorra - der Fußball-Talk" sprach Völler zudem über das Ende der Zusammenarbeit zwischen Bayer Leverkusen und Jonas Boldt. Der 37-Jährige galt lange als designierter Nachfolger Völlers - bis im vergangenen November überraschend die Trennung verkündet wurde. Völler erklärt: "Es kam zum Bruch, weil Jonas Boldt sich die Position ein bisschen anders vorgestellt hatte. Das hat mich persönlich auch mitgenommen, weil ich ein großer Förderer von ihm war. Er hat bei uns als Praktikant angefangen."

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Völler weiter: "Ich habe zwar noch relativ lange einen Vertrag, aber dass ich das auch nicht bis in alle Ewigkeit machen werde, ist klar. Und dann kommt eine neue Generation hoch. Jonas Boldt bringt alles mit, um ein großer Manager zu sein. Meine romantische Idee war natürlich, dass er für mich irgendwann übernimmt. Diese Tür war dann für ihn irgendwie versperrt, das hat er gemerkt und das hat ihm nicht gefallen."