29. Juli 2020 / 22:35 Uhr

Rudi Völler über Transfer-Poker um Kai Havertz: Teilnahme an Europa League ist "in Stein gemeißelt"

Rudi Völler über Transfer-Poker um Kai Havertz: Teilnahme an Europa League ist "in Stein gemeißelt"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Kai Havertz soll laut Rudi Völler in jedem Fall für Bayer Leverkusen in der Europa League spielen.
Kai Havertz soll laut Rudi Völler in jedem Fall für Bayer Leverkusen in der Europa League spielen. © imago images/Revierfoto
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Auch wenn Kai Havertz zum FC Chelsea wechseln sollte: In der Europa League soll der 21-Jährige trotzdem für Bayer Leverkusen spielen. Dies bekräftigte Rudi Völler nun gegenüber dem "Kicker". Zudem sprach der Bayer-Boss über die aktuelle Sachlage im Transfer-Poker um Havertz.

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Wechselt er - oder wechselt er nicht? Spätestens nach der perfekten Champions-League-Qualifikation des FC Chelsea waren sich die Beobachter einig, dass der Transfer von Kai Havertz zu den Blues nicht mehr lange auf sich warten lassen wird. Sky berichtete in der vergangenen Woche bereits, dass sich der deutsche Nationalspieler mit Chelsea über einen Wechsel geeinigt habe. Folgt Havertz damit also seinem DFB-Teamkollegen Timo Werner, der RB Leipzig bereits vor dem Champions-League-Turnier in Lissabon verlassen hatte, um bei den Londonern zu trainieren? Laut Rudi Völler steht fest: Havertz wird auch bei einem Transfer in jedem Fall für Leverkusen in der Europa League spielen. "Das ist in Stein gemeißelt", hat der Geschäftsführer Sport nun gegenüber dem Kicker bekräftigt.

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Zumal laut Völler aktuell kein konkretes Angebot für Havertz bei Bayer Leverkusen vorliegt. "Es gibt keinen neuen Stand", meinte der 60-Jährige. Sollte Havertz gehen, müsste zudem ein Klub zudem tief in die Tasche greifen. "Es gibt keinen Corona-Bonus" sagte Völler, gestand aber auch ein: "Unabhängig von der Personalie Kai Havertz ist es eine andere Transferperiode." Die Bayer-Schmerzgrenze bei Havertz soll intern auf 100 Millionen Euro festgelegt worden sein. Laut Sky soll Chelsea bereit sein, 80 Millionen Euro Ablöse für Havertz zu bezahlen. Hinzu sollen noch diverse Boni kommen, die die Ablöse noch erhöhen könnten.

Der FC Chelsea, der laut Medienberichten der einzige Klub ist, der sich Havertz leisten kann, baut sich aktuell eine Top-Mannschaft für die kommende Saison auf. Mit RB-Leipzig-Star Timo Werner und Ajax-Genie Hakim Ziyech stehen bereits zwei Top-Transfers für die kommende Saison fest. Auch die Vorstellung, in einem solchen Team zu spielen, soll Havertz reizen, wie der Kicker zuletzt berichtete. Chelsea-Eigentümer Roman Abramowitsch soll den Transfer vereinsintern laut Bild zur Chefsache erklärt haben.

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Havertz' Gegenwart heißt aber aktuell Bayer Leverkusen: Am 6. August steht das Achtelfinal-Rückspiel gegen die Glasgow Rangers an (Hinspiel 3:1). Setzt sich die Werkself gegen die Schotten durch, eröffnet Bayer das Finalturnier der Europa League (10.- 21. August), das in Nordrhein-Westfalen stattfindet. Schenkt man den Worten Völlers Glauben, dann in jedem Fall mit Havertz.