15. August 2018 / 21:18 Uhr

Sebastian Rudy zu Schalke oder Leipzig: Bayern-Trainer Niko Kovac spricht Klartext!

Sebastian Rudy zu Schalke oder Leipzig: Bayern-Trainer Niko Kovac spricht Klartext!

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Links läuft Sebastian Rudy im Bayern-Dress. Wie lange ist das noch so? Trainer Niko Kovac (r.) lässt tief blicken. 
Links läuft Sebastian Rudy im Bayern-Dress. Wie lange ist das noch so? Trainer Niko Kovac (r.) lässt tief blicken.  © imago/ActionPictures
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Der mögliche Wechsel von Nationalspieler Sebastian Rudy sorgt für Wirbel. Vor allem bei Leipzigs Coach Ralf Rangnick. Nach einem als bereits fix vermeldeten Wechsel übt Rangnick lautstark Kritik. Der FC Schalke 04 hält sich bedeckt. Doch jetzt reagierte Bayern-Trainer Niko Kovac. 

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Bayern-Trainer Niko Kovac hat Sebastian Rudy die Erlaubnis zu einem Wechsel gegeben. „Er ist einer, der viel spielen will“, sagte Kovac am Mittwoch nach dem 4:1 (2:1) im Testspiel beim Zweitligisten Hamburger SV. Der Coach der Münchner beantwortete die Frage, ob der Nationalspieler gehen dürfe, im TV-Sender Sport1 klipp und klar mit „Ja!“ Noch klarer wurde er wenig später.

Darf Rudy wechseln, wenn man sich einig wird? Kovac zur Bild: „Ja, so ist die Abmachung. Wir haben ein sehr gut besetztes Mittelfeld. Es macht Sinn, dass sich Sebastian anderweitig orientiert!“

Der mögliche Wechsel des Fußball-Profis erhitzt die Gemüter.

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Immerhin verriet Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidžić schon zuvor, dass er Rudy grünes Licht für ein Gespräch mit Schalke-Trainer Domenico Tedesco gegeben habe. „Das ist okay, das habe ich erlaubt. Und deswegen ist das kein Problem“, sagte Salihamidžić im TV-Sender Sport1. Mehr wollte er allerdings auch nicht sagen: „Das, was jetzt passiert, auf dem Transfermarkt, das sind interne Sachen.“

Nachdem am Dienstag der Rudy-Transfer zu Ligakontrahent RB Leipzig als fix vermeldet worden war, übte Leipzigs Trainer Ralf Rangnick massive Kritik an der Berichterstattung. „Wenn ich irgendjemandem erkläre, der vorher noch nie was von Fake News gehört hat, dann ist das, was gestern durch den SWR verbreitet wurde, die Mutter aller Fake News im Fußball“, sagte der 60-Jährige am Mittwoch. Der nach Medienberichten um Rudy buhlende FC Schalke 04 hielt sich zeitgleich bedeckt.

Der SWR blieb auf Nachfrage bei seiner Darstellung und bestätigte, dass es nach Informationen des Senders Verhandlungen gab und Einigkeit über einen Wechsel bestanden haben soll.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur und anderer Medien soll es aber bisher noch keinen Kontakt zwischen Leipzig und Rudys Arbeitgeber gegeben haben. „Ich kann allen klar noch mal sagen, Sebastian Rudy wechselt nach derzeitigem Stand bisher nicht zu Leipzig“, sagte Rangnick. Wie es allerdings in ein, zwei Wochen aussehe, wisse er nicht.

Der SWR hatte am Dienstag vermeldet, dass Rudy bei RB einen Vertrag unterschrieben habe und die Ablösesumme bei kolportierten 15 Millionen Euro liege. Laut Rangnick sei aber noch nicht mal klar, ob Rudy die Bayern überhaupt verlassen wolle: „Nach meinem Informationsstand ist diese Entscheidung noch nicht getroffen.“

Schalke hält sich weiter bedeckt

Zeitgleich ließ Schalkes Coach Tedesco auf einer Pressekonferenz in Gelsenkirchen offen, ob seine kürzliche Reise nach München im Zusammenhang mit einem möglichen Rudy-Wechsel stand. „Wir waren in München, das ist Tatsache. Alles andere sind Spekulationen, an denen wir uns niemals beteiligen werden“, erklärte er.

Ähnlich ausweichend äußerte sich Sportvorstand Christian Heidel. „Ich kann überhaupt nichts zur Frage sagen, ob Schalke 04 einen Sebastian Rudy bezahlen könnte. Weil es überhaupt kein Gespräch wegen des Geldes jemals gab“, erklärte Heidel. Es habe diesbezüglich auch nie einen Kontakt zum FC Bayern gegeben. „Außer vor drei oder vier Monaten, als ich auf einer Manager-Tagung eine Unterhaltung mit Hasan Salihamidžić geführt habe. Da ist der Name Sebastian Rudy einmal gefallen. Mehr gab es damals nicht.“

Trotz eines personell starken Aufgebots wollte Tedesco eine Verstärkung im defensiven Mittelfeld nicht kategorisch ausschließen. Heidel erklärte zudem vielsagend, dass man für die linke Seite in „konkreten Gesprächen“ stehe: „Aber mehr als zwei Spieler werden wir nicht mehr verpflichten.“

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HI

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