29. Dezember 2019 / 08:08 Uhr

Spannendes Jahr für die Leipziger Mannschaften in der Regionalliga Nordost der Frauen

Spannendes Jahr für die Leipziger Mannschaften in der Regionalliga Nordost der Frauen

LVZ-Sportbuzzer
Leipziger Volkszeitung
Die Frauen von RB Leipzig spielten am 4. August 2019 in der 1. Runde des DFB-Pokal gegen den BV Cloppenburg. NAch 11Meter war der Jubel bei RB LEipzig groß. Führung 1:0.
Jede Menge Jubel gab es bei den RBL-Frauen in diesem Jahr. © Dirk Knofe
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Mit drei Mannschaften ist Leipzig in der Fußball-Regionalliga Nordost der Frauen vertreten: SV Eintracht Leipzig-Süd, RB Leipzig und FC Phoenix. Ein Jahr voller Derbys und Highlights geht zu Ende – wo stehen die Frauenmannschaften jetzt?

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Leipzig. Es läuft nicht nur halb Leipzig, es läuft hier auch richtig rund – und zwar bei den Fußballerinnen. Mit drei Mannschaften ist die Messestadt in der Regionalliga Nordost vertreten: SV Eintracht Leipzig-Süd, RB Leipzig und FC Phoenix. Ein Jahr voller Derbys und Highlights geht zu Ende – wo stehen die Frauenmannschaften jetzt?

Optimistische Außenseiter: SV Eintracht Leipzig-Süd

Im Dreierbund ist der SV der Underdog – aber sie beenden das Jahr auf einem respektablen Tabellenplatz 8 der Regionalliga. Was sie drauf haben, zeigten die Spielerinnen unter anderem beim 7:1-Sieg gegen den FC Erzgebirge Aue.

Highlights im Leipziger Fußballkalender sind die Derbys, wie das Spiel RB gegen die Eintracht im März, das mit 2:0 knapper ausfiel als erwartet. Trainer Fabian Berger sagte damals: „Als Außenseiter können wir nur positiv überraschen. Wir gehen die Aufgabe optimistisch an.“ Mit einer so klaren Einstellung kann der Klassenerhalt gelingen – zur Freude der Leipziger Fußballfans.

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RB Leipzig - FC Erzgebirge Aue (7:1) Zur Galerie
RB Leipzig - FC Erzgebirge Aue (7:1) ©

Glanzbilanz und Dominanz: Rasenballsport Leipzig

Die RB-Frauen lassen in diesem Jahr keinen Zweifel aufkommen: Sie stehen in Leipzig – und in der Liga – an der Spitze. Die Glanzbilanz: Im Mai Landespokalsieg gegen Phoenix, zweite Runde im DFB-Pokal und Ausscheiden nach denkbar knapper Niederlage gegen Rekordpokalsieger 1. FFC Frankfurt im September, Kantersiege in der Liga, gekrönt von der Herbstmeisterschaft, 37 von 39 Punkten nach der Hinrunde.

Zum überwältigenden Erfolg hat auch der bekannteste Neuzugang beigetragen. Weltmeisterin Anja Mittag (34) unterstützt das Team – neben und auf dem Platz. Ihre Erfahrung tut der jungen Mannschaft gut, derzeit führt sie mit 17 Toren in 12 Spielen (Quelle: fussball.de) die Torjägerinnenliste an. Vor Saisonstart sagte Trainerin Katja Greulich über ihr Team: „Wir sind erfolgshungrig. Die Spielerinnen haben alle Lust, da glänzt es in den Augen.“ Hier darf man noch einiges erwarten.

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Tumult am Jahresende: FC Phoenix

Aufregung abseits des Platzes gab es beim FC Phoenix. Im November trat das Trainerduo Timo Enders und Andreas Mäder nach einem heftigen Disput mit Kapitänin Katharina Freitag zurück, der Co-Trainer Daniel Porath übernahm. Im Juni wurde noch gejubelt, denn der Verein, den es erst seit 2017 gibt, schaffte den Aufstieg in die Regionalliga – und absolvierte eine erfolgreiche Hinrunde. Sahnehäubchen: das Landespokalfinale.

Ob der Höhenflug des jungen Phoenix dadurch gebremst wird, zeigt sich erst im neuen Jahr. Eins ist klar: Es bleibt spannend in Leipzig.

Juliane Groh