13. November 2019 / 13:42 Uhr

Germane Maurice Riege hält seine Chance auf das "Wolfpack" fest

Germane Maurice Riege hält seine Chance auf das "Wolfpack" fest

Stefan Dinse
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Maurice Riege (li.) hinterließ bei der deutschen Perspektivauswahl einen sehr guten Eindruck.
Maurice Riege (li.) hinterließ bei der deutschen Perspektivauswahl einen sehr guten Eindruck. © imago/foto2press
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Für einen ersten Versuch hat es im Nationalteam nicht ganz gereicht. Dennoch hinterließ Maurice Riege von Germania List einen blendenden Eindruck bei der deutschen Siebener-Perspektivauswahl. Seine Trainer trauen ihm den Sprung ins "Wolfpack" zu.

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Für einen ersten Versuch hat es im Nationalteam nicht ganz gereicht. Ein Chinese hat Maurice Riege von Germania List gerade noch gestoppt, vor dessen Durchbruch im Spiel um Platz acht. Bei den Elche Sevens in Spanien (nahe Alicante) landete die deutsche Perspektivauswahl auf Rang acht in einem starken Zwölferfeld. „Maurice war immer gefährlich, er hat voll überzeugt“, lobte Co-Trainer Rafael Pyrasch. Mit dabei waren aus Hannover auch Jarrod Saul als Kapitän und Justin Renc von 78. Beide hinterließen ebenfalls einen starken Eindruck, Saul legte drei Versuche.

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Riege ist eine "Versuchs-Maschine"

Der 22-jährige Riege hatte in der Vergangenheit nicht nur in der 1. Bundesliga von sich reden gemacht. „Er ist unglaublich schnell und damit eine Versuchs-Maschine, unser Finisher“, sagt Germanias Kapitän Stefan Mau. Riege war darüber hinaus maßgeblich beteiligt an zwei Vizemeisterschaften am Stück in der schnelleren Siebener-Variante. Das ist dem neuen Stützpunkttrainer in Hannover, dem Waliser Christian Hitt, nicht verborgen geblieben.

So gab Riege in Spanien sein Debüt gegen Italien und verhinderte prompt mit einem spektakulären Tackling im allerletzten Moment einen Versuch. Deutschland siegte mit 22:7, es sollte der einzige Erfolg bleiben. „Es waren ja etliche Top-Nationen dabei. Platz acht hört sich nicht so toll an, war unter den Umständen aber ganz okay“, sagte Riege. Er spielte auch gegen Frankreich (5:45) und hatte starke Szenen. „Leicht war das nicht, die hatten ihre besten Leute dabei“, berichtete Riege.

Im Viertelfinale folgte eine 7:21-Niederlage gegen Spanien. Dann gab es ein 5:15 gegen die Nachwuchsformation der Gastgeber sowie ein 5:26 im finalen Vergleich mit China. „Eine super Erfahrung und eine große Ehre zugleich war das“, so Riege. Sein nächstes Ziel ist, im deutschen Perspektivkader Fuß zu fassen und sich weiter für das „Wolfpack“ zu empfehlen. So nennt sich das deutsche A-Team, das im Sommer erstmals Europameister wurde. „Maurice hat viel Potenzial, wir werden ihn weiter fördern“, bekräftigt Pyrasch.

Riege will sich "weiter hocharbeiten"

Riege studiert in Hannover Sport und evangelische Theologie auf Gymnasiallehramt, er jobbt nebenbei in einem Fitnesscenter. Dazu ist er seit vier Jahren Jugendcoach in der List. „Maurice ist Teil der Germanen-Familie und einfach ein feiner Kerl“, sagt Mau.

Im nächsten Jahr unternimmt das „Wolfpack“ einen weiteren Anlauf, es erstmals in die Weltliga zu schaffen. Die Chancen stehen gut, und sogar die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2024 ist für die Deutschen nicht utopisch. Im Gegensatz zur 15er-Variante wird das Siebener-Rugby vom Bund gefördert und ist international konkurrenzfähig. Der flinke Riege will sich „weiter hocharbeiten“, um irgendwann den Sprung zu schaffen. „Wir trauen ihm das auf jeden Fall zu“, so Pyrasch.

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