01. April 2021 / 22:33 Uhr

Rumpfteam der Dresdner Eislöwen chancenlos gegen Freiburg 

Rumpfteam der Dresdner Eislöwen chancenlos gegen Freiburg 

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Die Wölfe beschäftigten Eislöwen Goalie Nick Jordan Vieregge.
Die Wölfe beschäftigten Eislöwen Goalie Nick Jordan Vieregge. © Steffen Manig
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Schlechter Auftakt ins Oster-Triple: Die Dresdner Eislöwen haben mit einem jungen Aufgebot gegen den EHC Freiburg 1:4 verloren. Gegen die vier Reihen der Gäste konnten die Hausherren im Schlussdrittel nichts mehr ausrichten.

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Dresden. Für die Rumpftruppe der Dresdner Eislöwen hat es auch im vierten Anlauf gegen die Freiburger Wölfe nicht gereicht. Das Team von Trainer Andreas Brockmann musste sich den Breisgauern in eigener Arena mit 1:4 (0:1, 1:2, 0:1) geschlagen geben. Es war im vierten Spiel gegen den Tabellendritten die vierte Niederlage. „Wir haben gekämpft, da kann man den Jungs keinen Vorwurf machen. Doch am Ende fehlt uns auch die Qualität, die Energie und auch die Disziplin, wenn man so wenige Leute hat, dass man fokussiert über sechzig Minuten bleibt, hinten nichts reinbekommt und keine Fehler macht“, erklärte Brockmann nach der Partie.

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Konter entscheidet Partie

Dem Eislöwen-Coach fehlen in der letzten Phase der Hauptrunde mit Riku Helenius, Jordan Knackstedt, Elvijs Biezais, Steven Rupprich, Evan Trupp, Tom Knobloch und kurzfristig auch noch Louis Trattner mehr als eine Handvoll Spieler. Im Tor stand diesmal Nick Jordan Vieregge.

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Eigentlich fanden die Gastgeber gut in die Partie. Nach einem Check musste Dennis Swinnen zwar kurzzeitig zum Nähen in die Kabine, doch er kam schnell zurück aufs Eis. Der Sünder Hagen Kaisler durfte sich für das Foul mit hohem Stock vier Minuten in der Kühlbox ausruhen. Im Powerplay hatten die Dresdner den Führungstreffer auf dem Schläger, doch Nick Huard traf nur den Pfosten und wenig später scheiterte am Freiburger Keeper Ben Meisner. Und auch Toni Ritter konnte aus einer guten Chance kein Kapital schlagen, verfehlte den Kasten knapp. Besser machten es dann die Wölfe. Bei ihrem ersten Überzahlspiel erzielte Chad Bassen mit einem Nachschuss das 1:0 (19.) für die Breisgauer. Nach der Pause kamen die Elbestädter aber mit großem Elan zurück. Und Toni Ritter krönte ein schönes Solo mit dem 1:1-Ausgleich (22.). Freiburg legte jedoch erneut vor. Christoph Kiefersauer markierte das 2:1 (32.). „Das killt dich natürlich gegen eine solche Mannschaft“, so Brockmann.

Der Dresdner Nick Huard haut sich in den Zweikampf.
Der Dresdner Nick Huard haut sich in den Zweikampf. © Steffen Manig

Und die Wölfe stellten kurz vor der zweiten Pausensirene mit einem schnellen Konter und dem 3:1 (40.) von Scott Allen schon auf Sieg. „Das hat das Spiel entschieden“, räumte Brockmann später an. Gegen die vier Reihen der Gäste konnten die Dresdner im Schlussdrittel dann nichts mehr ausrichten. Scott Allen erhöhte sofort nach Wiederbeginn auf 4:1 (41.) und diesen Vorsprung gaben die Freiburger nicht mehr aus der Hand. „Wir haben alles probiert, aber wir haben gegen eine clevere und disziplinierte Mannschaft verloren“, so das Fazit von Andreas Brockmann. Bereits am Sonnabend geht es für die Mannschaft zum Schlusslicht nach Bayreuth.