03. Dezember 2019 / 19:57 Uhr

Mögliche Sanktionen gegen Russland: IOC-Stellungnahme erst nach Wada-Entscheidung

Mögliche Sanktionen gegen Russland: IOC-Stellungnahme erst nach Wada-Entscheidung

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die unabhängige Prüfkommission CRC der WADA hatte wegen der Fälschung und teilweise Löschung von Dopingdaten aus dem Moskauer Labor eine vierjährige Sperre der Anti-Doping-Agentur Russlands (Rusada) empfohlen.
Die unabhängige Prüfkommission CRC der WADA hatte wegen der Fälschung und teilweise Löschung von Dopingdaten aus dem Moskauer Labor eine vierjährige Sperre der Anti-Doping-Agentur Russlands (Rusada) empfohlen. © imago images/ITAR-TASS
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Das Internationale Olympische Komitee wird erst am Montag eine Stellungnahme über mögliche Sanktionen gegen Russland abgeben. Wegen Dopingverstößen könnten Russlands Sportler bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio und bei den Winterspielen 2022 in Peking nur als neutrale Athleten ohne Nationalflagge starten.

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Das Internationale Olympische Komitee wird erst nach der Entscheidung der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) am Montag über mögliche Sanktionen gegen Russland eine weitere Stellungnahme abgeben. "Die Leute hier sind sehr aufgebracht", sagte Sprecher Marc Adams zu Beginn der Sitzung des IOC-Exekutivkomitees am Dienstag in Lausanne. Er verwies auf eine Stellungnahme des Internationalen Olympischen Komitees aus der vergangenen Woche, in der es die Manipulation von Daten aus dem Moskauer Analyselabor aufs Schärfste verurteilt und als Angriff auf die Integrität des Sports bezeichnet hatte.

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"Nun warten wir die Entscheidung ab", sagte Adams mit Hinweis auf die anstehende Sitzung des Wada-Exekutivkomitees. Wie es danach weitergehe sei "nicht ganz klar. Es liegt noch ein langer Weg vor uns". Auf der einen Seite hat das Internationale Olympische Komitee der Wada die Sanktionierung in solchen Fällen übertragen, auf der anderen Seite sind Olympischen Spiele eine Einladungsveranstaltung, bei der das IOC besondere Rechte hat.

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Entscheidung soll am Montag fallen

Wada-Präsident Craig Reedie will die Entscheidung über das Strafmaß nach der Sitzung seines Exekutivkomitees auf einer Pressekonferenz am Montag um 13.30 Uhr bekanntgeben. Die unabhängige Prüfkommission CRC der WADA hatte wegen der Fälschung und teilweise Löschung von Dopingdaten aus dem Moskauer Labor eine vierjährige Sperre der Anti-Doping-Agentur Russlands (Rusada) empfohlen. Außerdem sollen Russlands Sportler bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio und bei den Winterspielen 2022 in Peking sowie bei anderen internationalen Titelkämpfen nur als neutrale Athleten ohne Nationalflagge starten dürfen. Die Kommission schlug zudem einen Vier-Jahres-Bann Russlands als Gastgeber großer internationaler Sportveranstaltungen vor.

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