10. März 2021 / 15:00 Uhr

Verdacht auf Körperverletzung: Wales startet ohne Trainer Ryan Giggs in die WM-Qualifikation

Verdacht auf Körperverletzung: Wales startet ohne Trainer Ryan Giggs in die WM-Qualifikation

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der walisische Nationaltrainer Ryan Giggs wird in den kommenden Länderspielen nicht an der Seitenlinie stehen.
Der walisische Nationaltrainer Ryan Giggs wird in den kommenden Länderspielen nicht an der Seitenlinie stehen. © IMAGO / PA Images
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Aufgrund der anhaltenden Vorwürfe wegen Körperverletzung wird Wales ohne ManUnited-Legende Ryan Giggs an der Seitenlinie in die WM-Qualifikation starten. Wie der Verband bestätigt hat, wird der Coach wie bereits zuvor bei den Länderspielen im November von Co-Trainer Robert Page vertreten. 

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Die walisische Nationalmannschaft bestreitet den Auftakt der WM-Qualifikation ohne Nationaltrainer Ryan Giggs. Der 47-Jährige werde bei den kommenden WM-Spielen gegen Belgien (24. März) und Tschechien (30. März) sowie dem Testländerspiel gegen Mexiko (27. März) von Co-Trainer Robert Page vertreten.

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Wie der walisische Verband am Mittwoch mitteilte, sei die Vereinbarung einvernehmlich getroffen worden. Auch bei den letzten Länderspielen im vergangenen November war diese Konstellation bereits der Fall. In allen drei Begegnungen unter Page waren die Waliser ungeschlagen geblieben - 0:0 gegen die USA, 1:0 gegen Irland und 3:1 gegen Finnland.

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Gegen den früheren Mittelfeldstar des englischen Spitzenklubs Manchester United wird wegen des Verdachts auf Körperverletzung ermittelt. Giggs war Anfang November nach einer Anzeige wegen häuslicher Gewalt verhaftet worden. Der 64-malige walisische Nationalspieler bestreitet die Vorwürfe.

Der Waliser ist mit 930 Pflichtspieleinsätzen bis heute der Rekordspieler von ManUnited und galt bis September 2017 als der Akteur mit den meisten Premier-League-Einsätzen (632), ehe ihn Gareth Barry (653) überholte. Giggs verbrachte seine gesamte Profikarriere von 1990 bis 2014 bei den "Red Devils" und wurde in dieser Zeit unter anderem zweimal Champions-League-Sieger (1999 und 2008). Seit 2018 coacht er die Nationalmannschaft seines Heimatlandes.

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