25. September 2021 / 08:03 Uhr

Nach der Quarantäne: Lok Leipzig empfängt Germania Halberstadt

Nach der Quarantäne: Lok Leipzig empfängt Germania Halberstadt

Stephanie Riedel
Leipziger Volkszeitung
Djamal Ziane brauchte nach seiner Einwechselung gegen Tennis Borussia Berlin nur 43 Sekunden für ein Tor. 
Djamal Ziane brauchte nach seiner Einwechselung gegen Tennis Borussia Berlin nur 43 Sekunden für ein Tor.  © Roger Petzsche/Picture Point
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Die Lokomotive hat offenkundig Fahrt aufgenommen. Die Leipziger haben in Altglienicke (3:0) und Eilenburg (1:1) gepunktet. Das soll am Sonntag im heimischen Bruno-Plache-Stadion gegen den VfB Germania Halberstadt abermals sein. Vielleicht kann Stürmer Djamal Ziane für die erforderlichen Treffer sorgen?

Leipzig. Doppelt hält besser: Der 1. FC Lokomotive Leipzig steht am Sonntag 13 Uhr vor dem zweiten Heimspiel innerhalb einer Woche. Legen die Blau-Gelben gegen Germania Halberstadt den nächsten Heimdreier nach?

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Djamal Ziane zündete im Sturm

Die Lokomotive hat offenkundig Fahrt in der Regionalliga Nordost aufgenommen. Schon am Mittwochabend schnürte Sturmspitze Djamal Ziane bei seinem Startelf-Debüt einen Doppelpack, lieferte zudem einen Assist. Die Civa-Elf ging gegen TeBe Berlin am Ende mit einem klaren 4:0 vom Platz. Neben der starken Probstheidaer Defensive, die bisher nur sieben Gegentore zuließ, zündete Ziane im Sturm. Trotz drei verpasster Saisonspiele wegen eines Muskelfaserrisses und einer Gehirnerschütterung ist der Offensivmann nun wieder voll im Geschäft.

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In Altglienicke (3:0) und Eilenburg (1:1) ging der 29-Jährige von der Ersatzbank aufs Grün. Beim FCE knipste der Angreifer nur drei Minuten nach seiner Einwechslung. Im „Bruno“ lief er im vierten Heimspiel gegen die Charlottenburger positionsgetreu für Mittelstürmer Tom Nattermann auf, sorgte nach 43 Sekunden für ein Blitztor. Alles spricht dafür, dass die Leipziger mit Torgarant Ziane auch am Sonntag erfolgreich durchstarten können.

Fragezeichen um Halberstädter Trainer

Lok Leipzig und Halberstadt treffen mit einer ausgeglichenen Bilanz aufeinander. Vier Remis aus neun Matches stehen zu Buche, sechs Tore für die Hausherren, sieben für die Gäste, die mit einem Sieg mehr (drei) auftrumpfen. Für Coach Civa hingegen steht das erste Aufeinandertreffen mit den Probstheidaern gegen Halberstadt ins Haus. An Erfahrung mangelt es dem 49-Jährigen allerdings nicht. Denn in seinen 76 Einsätzen an der Seitenlinie des Viertliga-Rivalen Babelsberg schickte der Trainer die Halberstädter vier Mal sieglos vom Platz.

Regionalliga-Kontrahent Germania Halberstadt steht nach abgesessener Quarantäne wieder in den Startlöchern, trainierte seit Beginn der Woche auf heimischem Rasen – zumindest die Kicker. Das Trainergespann um Coach Benjamin Duda fristet weiterhin dem Hausarrest. Noch ist nicht klar, ob das Ensemble rechtzeitig zum zwölften Spieltag auf und neben der Bank im Bruno-Plache-Stadion agieren darf. Zweifelsohne wird Kollege Civa seinen Mannen einheizen, um Zählbares in der Messestadt zu behalten. Die Lokomotive will weiterhin Gas geben – auf dem Weg von Rang neun gen Tabellenspitze.