07. März 2022 / 15:10 Uhr

Saarmund trotzt Schenkenberg Punkt ab, RSV-Reserve mit Last-Minute-Sieg

Saarmund trotzt Schenkenberg Punkt ab, RSV-Reserve mit Last-Minute-Sieg

Axel Eifert
Märkische Allgemeine Zeitung
Danilo Zimmermann (l. Saarmund), Denny Noak (m. Schenkenberg), Justin Keiling (r. Saarmund), SG Saarmund - SV Empor Schenkenberg,  Kreisoberliga, 18. Spieltag, Saison 21/22, Fußball, Saarmund, 06.03.2022, Foto: Benjamin Feller
Die Saarmunder Kreisoberliga-Fußballer (blaue Trikots) gaben gegen Aufstiegsanwärter Empor Schenkenberg keinen Ball verloren. © Benjamin Feller
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Kreisoberliga Havelland: Der 18. Spieltag in der Zusammenfassung.

SV Dallgow 47 – Borussia Brandenburg 0:8 (0:4). Tore: 0:1, 0:2 Brügmann (17., 25.), 0:3, 0:4 Schwandt (36., 43.), 0:5, 0:6 Kabelitz (50., 54.), 0:7 Schwandt (65.), 0:8 Kabelitz (80.). Zuschauer: 50. In den ersten zehn Minuten waren die Dallgower, die das Hinspiel in Brandenburg knapp gewonnen hatten, am Drücker. Mit dem Tor zum 0:1 für die Gäste drehte sich das Spiel aber komplett. Die Borussia-Elf spielte ihre Angriffe konsequent zu Ende. „Bei uns lief heute alles zusammen, wurde mir berichtet“, sagte Brandenburgs Trainer Felix Klepzig, der das Spiel zu Hause in Quarantäne live am Telefon verfolgte. Zur Pause war mit dem 4:0 schon alles gelaufen, in Hälfte zwei ging aber das Schützenfest des Tabellenzweiten weiter.

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SG Saarmund – Empor Schenkenberg 0:0. Tore: Fehlanzeige. Zuschauer: 77. Der Spitzenreiter aus Schenkenberg, der das Hinspiel zu Hause gegen Saarmund verloren hatte, war in Hälfte eins dominant. Die Gäste verpassten es aber gegen in der Defensive gut stehende Saarmunder, ihre Chancen zu nutzen und eine Führung heraus zu schießen. In Hälfte zwei ging es dann ausgeglichener zu. Schenkenberg hatte weiter die besseren Möglichkeiten, aber auch die ersatzgeschwächt angetretenen Gastgeber besaßen nun Chancen für einen „Lucky Punch“. Es blieb aber torlos.

In Bildern: SG Saarmund trotzt Empor Schenkenberg einen Punkt ab.

<b>SG Saarmund – Empor Schenkenberg 0:0.</b> Tore: Fehlanzeige. Zuschauer: 77. Zur Galerie
SG Saarmund – Empor Schenkenberg 0:0. Tore: Fehlanzeige. Zuschauer: 77. © Benjamin Feller

SV Ziesar 31 – Eintracht Friesack 4:1 (2:0). Tore: 1:0 Hottenrott (1.), 2:0 Bathge (30.), 3:0 Lenz (63.), 3:1 Zimmermann (76.), 4:1 Schulz (82.). Zuschauer: 55. Nach der ersten Hälfte lag die gut spielende Elf aus Ziesar schon mit zwei Toren vorn. Die Gäste, die keinen guten Tag erwischten, hätten sich über einen höheren Rückstand nicht beschweren können. Im zweiten Durchgang hatte Ziesars Torwart zwar mehr zu tun, aber der Sieg der Heimmannschaft geriet nie in Gefahr. Friesack hatte nach dem Tor zum 1:3 zwar etwas Hoffnung, aber mit dem 4:1 für Ziesar war das Spiel endgültig entschieden.

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FSV Brück – FC Deetz 1:0 (0:0). Tor: 1:0 Galinski (90.+1). Zuschauer: 45. Die Deetzer fanden in Brück besser ins Spiel, waren aber im Abschluss insgesamt zu harmlos. Nach dem Wechsel wurden die Gastgeber besser. Da aber beide Seiten bei ihren Möglichkeiten sündigten, schien sich ein torloses Unentschieden anzubahnen. In der Nachspielzeit traf dann aber Linnard Galinski nach einem Freistoß zum Siegtreffer für die Elf aus Brück.

Germania 90 Berge – FSV Babelsberg 74 II 2:3 (1:0). Tore: 1:0, 2:0 Lösch (38., Handstrafstoß, 47.), 2:1 Krampitz (60.), 2:2 Loos (65.), 2:3 Krampitz (83.). Rot: Fliegel (37./FSV Babelsberg 74 II). Zuschauer: 60. „Wir konnten erst gar nicht glauben, dass wir dieses Spiel noch gewinnen“, sagte Gästetrainer Steffen Welskopf nach dem Spiel. Denn die Berger führten kurz nach der Pause durch zwei Tore von Kevin Lösch schon mit 2:0 und waren wegen einer Roten Karte für den Gegner in Überzahl. Doch dann brachen die Gastgeber, die wegen vieler Coronafälle große Trainingsrückstände aufweisen, kräftemäßig völlig ein. So kam die FSV-Elf noch zu drei Toren, bei denen die Berger teilweise tatkräftig mithalfen.

RSV Eintracht 1949 II – Fortuna Babelsberg II 1:0 (0:0). Tor: 1:0 Oelgeschläger (90.+1). Zuschauer: 30. In der ersten Hälfte machte die Fortuna-Reserve den favorisierten Gastgebern das Leben schwer. Die noch junge RSV-Elf ließ sich aber auch zu sehr von der Hektik auf dem Platz anstecken. Nach einer Ansprache in der Pause kam das Eintracht-Team dem Erfolg näher, vergab aber zunächst gute Chancen und hatte bei einem Pfostentreffer auch Pech. Nach einem schnellen Angriff über die linke Seite schoss der einlaufende Jonas Oelgeschläger in der Nachspielzeit den Ball aus zehn Metern zum Siegtreffer für die RSV-Elf ein.

In Bildern: RSV-Reserve feiert Last-Minute-Sieg gegen Fortuna Babelsberg II.

<b>RSV Eintracht 1949 II – Fortuna Babelsberg II 1:0 (0:0).</b> Tor: 1:0 Oelgeschläger (90.+1). Zuschauer: 30. Zur Galerie
RSV Eintracht 1949 II – Fortuna Babelsberg II 1:0 (0:0). Tor: 1:0 Oelgeschläger (90.+1). Zuschauer: 30. © Benjamin Feller

SV Roskow – Stahl Brandenburg II 1:3 (1:3). Tore: 0:1, 0:2 Baumann (5., 13.), 1:2 Bonk (20.), 1:3 Kniestedt (34.). Zuschauer: 85. Die Stahl-Reserve konnte in Roskow auf einige Spieler der ersten Mannschaft bauen, die am Wochenende spielfrei hatte. Die Gäste hatten zunächst alles im Griff und führten schnell mit 2:0. Danach verloren sie aber etwas den Faden und Roskow schaffte in guten zehn Minuten den Anschluss. Die Stahl-Reserve übernahm aber schnell wieder das Kommando, und besaß nach dem 3:1 noch weitere gute Chancen. „Oft war es zu umständlich, was wir versucht haben. Aber am Ende ist das Ergebnis für mich in Ordnung“, so Gästetrainer Lars Bauer.

Die besten Torschützen

Julian Schwandt (Borussia Brandenburg) 23 Tore
Rico Schilling (Empor Schenkenberg) 19
André Rundau (SV Dallgow 47) 11
Michel Hottenrott (SV Ziesar 31) 10
Stefan Roggenbuck (SG Saarmund) 9

Verletzte Spieler in der Kreisoberliga

Mittelfeldspieler Fabian Bathge vom SV Ziesar 31 verdrehte sich am Sonntag im Heimspiel der Fußball-Kreisoberliga gegen Eintracht Friesack das Knie im Rasen und musste verletzt ausgewechselt werden. „Er wird wahrscheinlich länger ausfallen“, sagte Ziesars Vereinsvorsitzender Lars Jansen. Beim Auswärtsspiel in Berge erwischte es auch den zweifachen Torschützen Stephan Krampitz vom FSV Babelsberg 74 II. Er kugelte sich ohne Gegnereinwirkung die Schulter aus und musste nach Nauen ins Krankenhaus gebracht werden.