16. Oktober 2020 / 08:47 Uhr

Sachsen-Derby: HC Rödertal reist zum HC Leipzig

Sachsen-Derby: HC Rödertal reist zum HC Leipzig

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Karsten Schneider und seine Mannschaft brauchen rasch ein Erfolgserlebnis.
Karsten Schneider und seine Mannschaft brauchen rasch ein Erfolgserlebnis. © Steffen Manig
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Die Handballerinnen aus Großröhrsdorf sind beim im Derby beim HC Leipzig unter Druck.

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Großröhrsdorf. Nach der zweiwöchigen Länderspielpause steht für die Zweitliga-Handballerinnen des HC Rödertal das erste Sachsenderby auf dem Plan. Am Sonntag gastieren die Schützlinge von Trainer Karsten Schneider beim HC Leipzig (16 Uhr). Das ohnehin brisante Duell gewinnt mit Blick auf die Tabelle noch ein wenig mehr an Bedeutung. Während die Gastgeberinnen nach vier Spieltagen mit 5:3 Punkten auf einem guten fünften Platz rangieren, sind die Rödertalbienen mit 2:6 Zählern und Platz zehn mit der bisherigen Ausbeute keinesfalls zufrieden.

In den bisherigen beiden Duellen wurde jeweils der Heimvorteil genutzt. Der HCR feierte in der vergangenen Saison im Bienenstock einen 34:25-Sieg, in der „Brüderhölle“ setzte sich der HCL mit 30:26 durch. Dieses Mal wollen die Rödertalbienen auch auswärts etwas Zählbares mitnehmen. „Wir wollen und müssen das Derby gewinnen, um den Anschluss an das Mittelfeld nicht zu verlieren. Es wird schwer, denn so ein Spiel hat immer seine eigenen Gesetze“, weiß Karsten Schneider, der bei sich und seinen Bienen schon eine gewisse Vorfreude und Anspannung vor dieser Partie empfindet.

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Den Gegner will seine Mannschaft keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen: „Der HCL hat eine junge und spielstarke Mannschaft, der die Zukunft gehört“, betont er. Einige Erkenntnisse über den Kontrahenten habe man schon beim Vorbereitungsturnier sammeln können und seit einer Woche bereite sich sein Team intensiv auf das Derby vor. Beste Torschützin im Team von Trainer Fabian Kunze ist mit 16 Treffern übrigens eine ehemalige Biene: Jacqueline Hummel. Gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester Stefanie (11 Tore) steht sie für die Erfahrung in der jungen Leipziger Mannschaft.

Schneider erwartet eine Steigerung von seiner Truppe und macht eine klare Ansage: „Die Mädels müssen die technischen Fehler minimieren. Außerdem wollen wir eine kompakte, aggressive und lautstarke Deckung spielen. Wenn es uns gelingt, an die zweite Halbzeit vom Spiel gegen Berlin anzuknüpfen und die Leistung über 60 Minuten auf die Platte zu bringen, können wir erfolgreich sein.“