31. Mai 2021 / 09:07 Uhr

Diese Corona-Regeln gelten ab 31. Mai für Sachsens Amateursportler

Diese Corona-Regeln gelten ab 31. Mai für Sachsens Amateursportler

Antje Henselin-Rudolph
Leipziger Volkszeitung
Ramon Kaselowsky (r) und Martin Ulrich im Spiel der Fußball-Landesklasse: ESV Delitzsch – Radefelder SV
Es darf wieder Fußball gespielt werden in Sachsen (Archivbild). © Alexander Prautzsch
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Nachdem es für die Amateur- und Breitensportler in Sachsen aufgrund der Corona-Pandemie monatelang nichts zu lachen und zu tun gab, kommt nun wieder Leben auf die Sportplätze. Die ab dem 31. Mai geltenden neuen Regelungen ermöglichen unter anderem die Austragung von Fußballspielen.

Leipzig. Es darf gespielt werden! das ist die positive Botschaft, die Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) in der Kabinettspressekonferenz am Mittwoch unters Volk brachte. Möglich macht das die neue Corona-Schutz-Verordnung, die am 31. Mai im Freistaat in Kraft treten soll. "Wir haben diesmal viel geregelt für das Thema Sport", so Köpping. "Sport ist uns wichtig für die Bevölkerung, sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für die Erwachsenen." Im Detail sehen die neuen Bestimmungen, die bis zum 13. Juni gelten werden, wie folgt aus:

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Das ist erlaubt:

Für Minderjährige ist der Kontaktsport in Gruppen bis zu 20 Personen künftig nicht nur auf Außensportanlagen, sondern auch im Außenbereich möglich, also zum Beispiel im Park, auf einer Wiese im Wohngebiet oder Ähnlichem. Hier gilt KEINE Testpflicht für die Teilnehmenden.

Kontaktfreier Sport auf Außensportanlagen ist für bis zu 30 Personen egal welchen Alters möglich (bisher 20). Hier gilt KEINE Testpflicht für die Teilnehmenden.

Kontaktsport auf Außensportanlagen und kontaktfreier Sport auf Innensportanlagen ist für bis zu 30 Personen egal welchen Alters möglich (bisher gekoppelt an Kontaktbeschränkung). Hier müssen ALLE TEILNEHMENDEN einen tagesaktuellen negativen Coronatest vorlegen (doppelt Geimpfte oder Genesene sind befreit). Außerdem müssen die Kontaktdaten erfasst werden.

Grundsätzlich gilt: Trainerinnen und Trainer benötigten stets einen Test, Impfausweis oder eine Bescheinigung über eine überstandene Infektion.

Die aufgehobene Bindung der möglichen Teilnehmerzahl an die geltenden Kontaktbeschränkungen sollte vor allem für Mannschaftssportler eine positive Botschaft sein. Denn nun ist nicht mehr nur Training möglich, sondern können auch wieder Spiele ausgetragen werden, sofern die Zahl der Teilnehmenden die 30 nicht übersteigt.


Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Werktagen unter 50:

Erlaubt ist der Kontaktsport auf Innensportanlagen für bis zu 30 Personen. Hier müssen ALLE TEILNEHMENDEN einen tagesaktuellen negativen Coronatest vorlegen (doppelt Geimpfte oder Genesene sind befreit). Die Kontaktdaten müssen erfasst werden.

Sportveranstaltungen mit Publikum sind gestattet. Voraussetzung dafür sind ein von der zuständigen kommunalen Behörde genehmigtes Hygienekonzept mit Kontakterfassung. Zuschauer benötigen einen tagesaktuellen Negativtest (doppelt Geimpfte oder Genesene sind auch hier befreit).

Inzidenz an 14 aufeinander folgenden Tagen unter 35:

Die bis dato vorgesehenen Testpflichten entfallen. Einzige Ausnahme: Sportveranstaltungen, bei denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.