13. Januar 2020 / 08:20 Uhr

Sachsenderby des HC Rödertal gegen den BSV Zwickau endet remis

Sachsenderby des HC Rödertal gegen den BSV Zwickau endet remis

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
HC Rödertal Coach, Frank Mühlner.
Frank Mühlner und die Rödertalbienen blicken auf eine torarme Abwehrschlacht gegen den BSV Zwickau zurück. © Steffen Manig
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Der HC Rödertal hat drei Minuten vor Schluss knapp mit 17:16 gegen den BSV Zwickau geführt. Ein verwandelter Strafwurf der Gäste brachte noch das Untentschieden. Beim 17:17 gegen Zwickau dominierten beide Abwehrreihen. Doch die Rödertalbienen verteidigten den vierten Tabellenplatz hinter Zwickau.

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Dresden. Die Handballerinnen des HC Rödertal waren nach dem schlechten Start ins neue Jahr auf Wiedergutmachung aus. Das hat im Sachsenderby gegen den BSV Zwickau nur teilweise geklappt, am Ende trennten sich beide Teams in einer torarmen Abwehrschlacht 17:17-Unentschieden (9:8). Damit mussten die Schützlinge von Trainer Frank Mühlner mit nur einem Punkt zufrieden sein, konnten aber zumindest den vierten Tabellenplatz hinter Zwickau verteidigen.

Die 620 Zuschauer erlebten von Beginn an eine Partie, in der beide Abwehrreihen und die beiden überragenden Torfrauen Ann Rammer und Ela Szott das Spiel dominierten. Zwar konnten die Gastgeber einen guten Start hinlegen und mit 3:0 in Führung gehen, doch nachdem der Zwickauer Coach Norman Rentsch seine erste Auszeit genommen hatte, kamen seine Damen besser ins Spiel und verkürzten auf 3:4. Bis zur Pause blieb es eng, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen.

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Chancen nicht mitgenommen

Die zweite Hälfte begann mit einem Schock für die Rödertalbienen, denn Brigita Ivanauskaite hatte Kniebeschwerden und konnte deshalb nicht mehr auf das Spielfeld zurückkehren. Dennoch konnten sich die Mühlner-Schützlinge erneut mit drei Toren auf 11:8 absetzen. Doch wie schon in der ersten Hälfte kämpften sich die Zwickauerinnen wieder heran. Drei Minuten vor Schluss führten die Bienen mit 17:16, doch ein verwandelter Strafwurf brachte noch das Remis. „Wir haben in der Abwehr sehr gut gestanden, aber im Angriff zu viele Chancen liegen gelassen“, so das Fazit von Frank Mühlner.

Rödertal-Tore: Ossenkopp 4, Höbbel 4/3, Ivanauskaite, Zöge, Boesen je 2, Loehnig, Pollakowski, Mauksch je 1.

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