16. Juni 2020 / 20:07 Uhr

Sachsenliga startet mit 22 Teams, will 42 Spiele pro Team aber vermeiden

Sachsenliga startet mit 22 Teams, will 42 Spiele pro Team aber vermeiden

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
Symbolbild
Sachsenliga: 30 statt 42 Spieltage? © Imago/Schiffmann
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Sechs Aufsteiger im Landesfußball: Eine übliche Hin- und Rückrunde mit 42 Spieltagen kann in der kommenden Saison nicht gespielt werden. Verantwortliche sind derzeit auf der Suche nach einem geändertem Spielmodus.

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Leipzig. Am Montag lief die Meldefrist für die Fußball-Mannschaften auf Landesebene ab. Nun steht fest, dass die Sachsenliga mit 22 Mannschaften und die hiesige Landesklasse Nord mit 17 Teams in die neue Saison gehen wird. Bekanntlich muss kein Team absteigen, wodurch die Ligen nun mehr als nur Normalstärke haben.

Aufstiegsberechtigt waren aus den Landesklassen wie immer die Staffelsieger. Da es in den Staffeln Ost und West jeweils zwei Teams mit demselben besten Quotienten (Punkte geteilt durch Spiele) gab, erhöht sich die Aufsteigerzahl von vier auf sechs. Neu in der Sachsenliga sind demnach der SSV Markranstädt, Empor Glauchau (beide Wiederaufsteiger), der Hainsberger SV (künftig nach Fusion mit Blau-Weiß Stahl Freital als SC Freital), die SG Dresden Striesen und Motor Marienberg. „Eine Saison mit klassischer Hin- und Rückrunde wird es kommende Saison in der Landesliga nicht geben“, erklärte Volkmar Beier, der Spielausschuss-Vorsitzende des Sächsischen Fußball-Verbandes. „42 Spieltage sind nicht machbar. Alle Mannschaften haben ihren Willen zu einem alternativen Spielmodus erklärt, der etwa bei rund 30 Spieltagen liegen wird."

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In der Landesklasse Nord werden voraussichtlich 17 Teams statt 16 starten. Staffelsieger Markranstädt steigt wieder auf in die Landesliga und Blau-Weiß Bennewitz hatte bereits Ende Januar sein Team zurückgezogen. Zu den verbleibenden 14 Teams gesellen sich künftig die Aufsteiger Hartenfels Torgau (Nordsachsen), Leipziger SV Südwest und Bornaer SV (Muldental/Leipz. Land) dazu. „Um ein Programm von 34 Spieltagen zu vermeiden, arbeiten wir auch hier an einem geänderten Spielmodus, beispielsweise eine einfache Hinrunde mit anschließenden Playoffs und Playdowns“, so Beier. Dazu will er mit seinen Mitstreitern bis nächste Woche Vorschläge erarbeiten, über die dann das Verbandspräsidium bis etwa Anfang Juli befinden muss.