28. Februar 2020 / 15:16 Uhr

Sachsenliga-Spitzenreiter Einheit Kamenz kommt zum FC Blau-Weiß Leipzig

Sachsenliga-Spitzenreiter Einheit Kamenz kommt zum FC Blau-Weiß Leipzig

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
Symbolbild
Beim SG Taucha sind mit Heimvorteilen gegen den Radebeuler BC zu rechnen. © Norman Rembarz
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Sachsenliga: Einheit Kamenz gastiert im Stadion der Freundschaft bei der Partie gegen den FC Blau-Weiß Leipzig.

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Leipzig. Rand-Leipziger gegen Rand-Dresdner: Fußball-Sachsenligist SG Taucha empfängt am Sonnabend, 14 Uhr, den Radebeuler BC. Während die Gastgeber dabei ihren 2:1-Heimerfolg vom vergangenen Sonnabend gegen Kickers Markkleeberg noch veredeln können, reisen die Radebeuler als Drittletzter beim Tabellenneunten mit einem Negativerlebnis im Rucksack an. Sie unterlagen nämlich daheim mit dem gleichen Resultat Blau-Weiß Leipzig.

Dieser liegt als Zehnter gleich hinter der SGT und empfängt nun zeitgleich am Sonnabend Spitzenreiter Einheit Kamenz. Frank Rietschels Schützlinge haben schon dreizehn Punkte Vorsprung vor dem „Rest“ des Feldes und fertigten zuletzt Eintracht Niesky mit 6:1 ab. Das sagt schon alles über die Schwere der Aufgabe für die Blau-Weißen. Deren Coach Olaf Kaplick sieht es gelassen: „Es ist leicht für uns, wir können gegen Kamenz nur gewinnen“, sagt er in Anspielung auf die Außenseiterrolle seines Teams. „Normalerweise haben wir gegen sie keine Chance.“ Zumal Hendrik Noseck verletzt (Achillessehne) und Kapitän Ingo Steeb (Knie) angeschlagen ist, wäre zu ergänzen.

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Die Markkleeberger gastieren am Sonntag, 14 Uhr, bei Aufsteiger LSV Neustadt/Spree, auf dessen relativ kleinem Platz schon manch Gast ausgerutscht ist. Wahrscheinlich wird es wie bei der SG Taucha wieder ein „Abnutzungskampf“, wie es deren Trainer Marcus Jeckel bezeichnete. Auf jeden Fall wollen die Kickers diesmal punkten. Kickers-Coach Heiko Brestrich spricht nicht zu Unrecht von einem internationalen Vergleich, denn die Neustädter hatten zum Beispiel beim jüngsten 0:3 in Bautzen acht ausländische Akteure in der Anfangsformation. „Im Hinspiel hatten wir beim 0:2 eigentlich keine Chance“, erinnert sich „Brese“, „aber unser Ziel ist natürlich dennoch mindestens ein Punkt.“ Mit Robert Schabram und Joris Weiß werden ihm am Sonntag zwei wichtige Akteure gelbgesperrt fehlen. Die Personallage bleibt also angespannt, die Kickers werden wohl mit maximal 14 Spielern an die Spree fahren.