18. April 2016 / 09:39 Uhr

Sachsenligisten kämpfen für zweiten Aufstiegsplatz

Sachsenligisten kämpfen für zweiten Aufstiegsplatz

Frank Müller
SPORTBUZZER-Nutzer
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Sachsenligisten kämpfen für zweiten Aufstiegsplatz © Christian Modla
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Die Vereine wollen sich mit dem Beschluss, nur den Ersplatzierten in die Oberliga zu lassen, nicht abfinden.

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Leipzig.Acht Vereine der Fußball-Sachsenliga wollen den Sächsischen Fußball-Verband (SFV) gemeinsam dazu bewegen, im Fall der Fälle auch den Vizemeister aufsteigen zu lassen. Der Verband hatte bereits vor Saisonbeginn, aber wohl ohne Abstimmung mit den Sachsenligisten beschlossen, diesmal nur den bestplatzierten Aufstiegswilligen aufsteigen zu lassen. Im Vorjahr hatte Inter Leipzig davon profitiert, dass auch der „Vize“ in die Oberliga klettern durfte. Nun, da das Spieljahr auf die Zielgerade einbiegt, kam das Thema wieder auf.

Der FC Grimma (derzeit Erster), Chemie Leipzig, der FC Eilenburg und Stahl Riesa sowie die abstiegsbedrohten BSC Freiberg, Rapid Chemnitz, Reichenbacher FC und SG Taucha sprachen sich dafür aus, diesen SFV-Beschluss zu kippen. Sie wollen eine entsprechende Bitte an den Verband richten. Letztere Vereine deshalb, weil sich bei einem Aufsteiger mehr für sie die Chance erhöht, in der Liga bleiben zu dürfen. Der SFV könnte am kommenden Freitag auf einer Klausurtagung unmittelbar vor dem anstehenden Verbandstag neu darüber befinden.

Während die Vereine, allen voran die heißen Aufstiegsanwärter FC Grimma und Chemie, den ursprünglichen SFV-Beschluss nicht nachvollziehen können und dafür sind, alle sich in der Oberliga bietenden Plätze zu belegen, hat Klaus-Jürgen Berger als langjähriger Sachsenliga-Spielleiter eine andere Meinung dazu: „Dann blutet unsere Landesliga aus. Der NOFV bedient sich ständig für seine eigentlich völlig überflüssig gewordene Oberliga bei uns.“

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