05. September 2019 / 18:37 Uhr

Sachsenpokal: FC Inter reist nach Niesky - SV Tapfer empfängt Rotation Dresden

Sachsenpokal: FC Inter reist nach Niesky - SV Tapfer empfängt Rotation Dresden

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
Symbolbild
Symbolbild © dpa
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Das Team von Trainer Levnaic möchte den Schwung vom 3:0-Heimsieg gegen Wacker Nordhausen II mitnehmen und in die dritte Runde einziehen. Der SV Liebertwolkwitz hat als einziger Leipziger Verein Heimrecht und empfängt die SG Handwerk Rabenstein. 

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Leipzig. Wenn am Freitag, 18.30 Uhr, Oberligist Inter Leipzig zum Sachsenpokal-Match beim Sachsenligisten Eintracht Niesky aufläuft, sind die Gäste Favorit. Aber Inter-Kapitän Dongmin Kim warnt: „Das wird ein schwieriges Spiel. Der Gegner wird auf heimischem Platz versuchen, uns das Leben so schwer wie möglich zu machen. Aber natürlich wollen wir uns dort durchsetzen und so weit wie möglich kommen.“

Beide Teams sind in ihren Ligen schlecht in die Punktspiele gekommen. Die beileibe nicht schlecht besetzten Niederschlesier haben erst ein Unentschieden und zwei Niederlagen zustande gebracht. Inter ist in der Oberliga mit drei Schlappen gestartet, was zuvor noch nie passiert war, konnte aber am Sonntag mit einem 3:0 gegen Wacker Nordhausen II endlich den ersten Sieg feiern. Mit dem Schwung wollen die Leipziger in die 3. Runde ziehen, in der dann auch die sächsischen Regional- und Drittligisten eingreifen werden. Fehlen wird dabei übrigens Inters Physiotherapeut, weil er am Rande des Spiel wegen allzu heftigen „außertherapeutischen“ Engagements die Rote Karte sah. Nun ist der junge Hitzkopf gesperrt, wie lange ist noch offen.

SV Tapfer vor schwieriger, aber lösbarer Aufgabe

Völlig neu ist der Auftritt im Landespokal für den SV Tapfer Leipzig. Leipzigs Stadtpokalsieger und -meister genoss in der ersten Runde ein Freilos und trifft nun am Sonntag, 15 Uhr, daheim auf den TSV Rotation Dresden, den Tabellenführer der Landesklasse Ost. Eine knifflige, aber keineswegs unlösbare Aufgabe für den Landesklasse-Aufsteiger, der ebenfalls gut in die Saison gekommen ist, auch wenn es zuletzt mit dem 0:3 gegen Sachsenliga-Absteiger SSV Markranstädt nach zwei Auftaktsiegen die erste Schlappe gab.

„Der Pokal reizt uns insofern, dass wir ja schon in der nächsten Runde auf einen Regional- oder gar Drittligisten treffen könnten“, bekennt Tapfers Sturmroutinier Roman Noguera. Ob er selber gegen die Dresdner mitwirken kann, ist allerdings offen. Er verletzte sich im Spiel gegen die Markranstädter, also ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein, und konnte diese Woche nicht trainieren. „Wahrscheinlich kann ich höchstens auf die Auswechselbank, alles andere wäre wohl zu riskant“, glaubt der 30-Jährige.

Fast alle anderen Leipziger Mannschaften haben Auswärtsaufgaben zu erledigen. Nur der SV Liebertwolkwitz ist am Sonnabend, 15 Uhr, Gastgeber für Sachsenliga-Neuling Handwerk Rabenstein. Nicht minder reizvoll ist die Sonntags-Heimaufgabe für die Rand-Leipziger vom Radefelder SV gegen Einheit Kamenz.

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