15. Juli 2021 / 20:01 Uhr

Sachsenpokal: Panitzsch/Borsdorf trifft auf Zwenkau, Sermuth gegen Bad Lausick

Sachsenpokal: Panitzsch/Borsdorf trifft auf Zwenkau, Sermuth gegen Bad Lausick

Heiko Henschel
Leipziger Volkszeitung
Symbolbild
Auch Teams aus dem Kreis Muldental/Leipziger Land nehmen am Sachsenpokal teil. © Christian Modla
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Die Auslosung zur ersten Runde im Landespokal hat in ganz Sachsen interessante Begegnungen gebracht - so auch im Muldental/Leipziger Land.

Muldental/Leipziger Land. Sechs Mannschaften aus dem Fußballverband Muldental/Leipziger Land gehen im Spieljahr 2021/2022 im sächsischen Landespokal der Männer an den Start. Die erste Runde am 07. und 08. August mit Teilnehmern aus der Landesliga, der Landesklasse und den Kreispokalsiegern hält mit der Begegnung zwischen dem SV Eintracht Sermuth und dem FC Bad Lausick sofort ein direktes Duell sowie zugleich ein echtes Lokal-Derby parat.

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Mit einem Kontrahenten aus der eigenen Landesklasse-Staffel Nord bekommt es ebenfalls der ATSV Frisch Auf Wurzen zu tun. Die Ringelnatzstädter empfangen mit dem LSV Südwest Leipzig einen Vorjahresaufsteiger, welcher zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs auf einem beachtlichen 5. Tabellenplatz rangierte. Besuch aus Südsachsen erwartet der seit dem Vorjahr in der Landesklasse Mitte beheimatete HFC Colditz. Dem SV Auerhammer aus der Kreisoberliga Erzgebirge war vor wenigen Wochen durch einen 3:1-Erfolg im Relegationsspiel gegen den 1. FC Pirna aus dem Verband Sächsische Schweiz/Osterzgebirge der nachträgliche Sprung in die Landesklasse West gelungen.

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Auf Reisen begibt sich dagegen der Bornaer SV (Landesklasse Mitte), die Zwiebelstädter sind beim Meißner SV (zuletzt Achter in der Staffel Mitte) zu Gast. Kreispokalsieger Roßweiner SV - welcher sich am vergangenem Wochenende durch einen 3:1-Sieg in Frohburg qualifiziert hatte - genießt dagegen Heimrecht, der SV Tapfer Leipzig (Siebenter der Landesklasse Nord) dürfte ein ernsthafter Prüfstein für den Kreisoberligisten werden. Eine dicken Fisch hat ebenfalls der mit historischem Bezug zum Muldental ausgestattete SV Panitzsch/Borsdorf erwischt, denn der VfB Zwenkau (jüngster Spitzenreiter der Landesklasse Nord) gibt beim Leipziger Kreisoberligisten und dortigen Pokalsieger (4:0 im Finale gegen Markranstädt II) seine Visitenkarte ab. Die Gewinner der Partien können bei einem Vorstoß in die 2. Runde auf die dann ins Rennen einsteigende Gegnerschaft aus der Regionalliga beziehungsweise Oberliga hoffen. Drittligist FSV Zwickau stößt erst in Runde 3 dazu.