29. August 2019 / 11:28 Uhr

Sachsens Ringer starten mit dem Ziel „Paris 2024“ in die Saison

Sachsens Ringer starten mit dem Ziel „Paris 2024“ in die Saison

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Ringenden Anastasia Blayvas, Erik Lösern und Lilly Schneider am Cospudener See.
Die Ringenden Anastasia Blayvas, Erik Lösern und Lilly Schneider am Cospudener See.
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Die Sportschulen aus Leipzig und Chemnitz hatten ihre Sportler in den Hafen des Cospudener Sees eingeladen, um gemeinsam auf die letzte Saison zurückzublicken und eine zünftige Saisonauftaktparty zu feiern.

Markkleeberg. Familiär ging es zu bei der Saisonauftaktparty des sächsischen Ringernachwuchses. Im dritten Jahr in Folge luden die Sportschulen aus Leipzig und Chemnitz ihre Sportler zum Feiern. Am Hafen des Cospudener Sees ließen die 80 Sportler und Trainer die erfolgreiche Saison Revue passieren und begrüßten die Neuen in den eigenen Reihen. 14 Jugendliche gehen den nächsten Schritt – sie besuchen ab sofort einen der Leistungsstützpunkte. Doch zunächst stand am Dienstag der Spaß im Vordergrund. Zusammen mit ihren Trainern traten die Sportler auf und neben dem „Cossi“ in die Pedale, verdienten sich die Bratwurst.

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Feierlich wurde es, als neben den deutschen Junioren-Meistern auch die EM- und WM-Teilnehmer auf der Seepromenade ihren Applaus entgegennahmen. Besonders stolz auf seine Schützlinge zeigte sich Joachim Kühn, Präsident des Sächsischen Ringerverbandes: „Für mich ist das ein Riesengefühl: Durch den Bundesstützpunkt Leipzig haben wir eine Aufstockung erhalten, die es uns ermöglicht, bis zu 92 Jugendliche an die Sportschulen zu holen.“

Leipzig will Bundesstützpunkt bleiben

Dies macht sich bezahlt. Bei nur 24 Vereinen schaffte es der Verband, die viertmeisten Jugend-DM-Siege aller Landesverbände zu erkämpfen. Und so sind die neuen Ziele nicht niedrig gesteckt. Zum einen will Leipzig über 2020 hinaus Bundesstützpunkt bleiben. Außerdem soll bei Olympia 2024 in Paris mindestens ein Athlet aus Sachsen auf der Ringermatte stehen.


Weitere Meldungen zum Ringen in Leipzig

Hoffnungen auf einen Olympia-Startplatz machen sich Lilly Schneider, Anastasia Blayvas und Erik Löser. Die drei Leipziger Schüler vertraten Sachsen bei der Junioren-WM in Tallinn und machten mit Top-Leistungen auf sich aufmerksam. Blayvas (5.) und Löser (7.) schnupperten in Estland an Edelmetall. Vor allem der 20-jährige Löser, für den es die erste WM-Teilnahme war, zeigte sich beeindruckt: „Die große Arena und die vielen Emotionen, das ist schon noch mal was ganz anderes.“

Leidenschaftlich betreiben auch Blayvas und Schneider ihren Sport. Gerade die Vielseitigkeit sei es, die das Ringen ausmache. „Zudem sind wir beide mit großen Brüdern aufgewachsen, da ist das ganz hilfreich“, so die 18-Jährige Blayvas, die bereits bei den Olympischen Jugendspielen 2018 Bronze holte. Aber auch die jungen Talente wollten ihren Förderern etwas zurückgeben. Für die große Unterstützung auf und neben der Matte bedankten sich die Sportler bei ihren Trainern. Auch in der kommenden Saison werden die Übungsleiter in freudigen und schmerzhaften Momenten für ihre Sportler da sein.

Leon Heyde