09. November 2022 / 16:15 Uhr

Sadio Mané zittert um WM-Teilnahme: Diese Top-Stars verpassen das Turnier in Katar

Sadio Mané zittert um WM-Teilnahme: Diese Top-Stars verpassen das Turnier in Katar

Timon Zöfelt
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sadio Mané (links) blüht ein ähnliches Schicksal wie Diogo Jota (Mitte) und Timo Werner.
Sadio Mané (links) blüht ein ähnliches Schicksal wie Diogo Jota (Mitte) und Timo Werner. © IMAGO/Michael Weber/Sportfoto Rudel/Sports Press Photo (Montage)
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Muss der Senegal bei der WM in Katar ohne Top-Star Sadio Mané auskommen? Für den verletzten Bayern-Star wird es knapp. Müsste "Afrikas Fußballer des Jahres" passen, wäre er der nächste Hochkaräter, der auf der großen Bühne fehlen würde. Der SPORTBUZZER hat die prominentesten Ausfälle zusammengetragen.

In Superstar Sadio Mané droht nicht nur der Senegal, sondern auch die vom 20. November bis 18. Dezember stattfindende Weltmeisterschaft in Katar einen Weltklasse-Spieler zu verlieren. Der FC Bayern berichtete am Mittwoch, dass sich "Afrikas Fußballer des Jahres" eine Verletzung am rechten Wadenbeinköpfchen zugezogen habe. Mané falle vorerst aus. "Weitere Untersuchungen folgen in den nächsten Tagen, der FC Bayern tauscht sich dazu mit der ärztlichen Seite des senegalesischen Fußballverbandes aus", hieß es in der FCB-Mitteilung. Sollte Mané tatsächlich bei der Endrunde fehlen, würde er sich in eine Reihe prominenter Spieler mit ähnlichem Schicksal einreihen. Der SPORTBUZZER, das Sportportal des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND), blickt auf die bekanntesten Profis, die bei der WM fehlen.

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Diogo Jota (Portugal, FC Liverpool): Die portugiesische Nationalmannschaft um Superstar Cristiano Ronaldo wird ohne Leistungsträger Diogo Jota auskommen müssen. Der 25-Jährige verletzte sich im Oktober beim Premier-League-Topspiel der "Reds" gegen Manchester City (1:0) derart an der Wade, dass er "über Monate" ausfallen wird, wie Trainer Jürgen Klopp bestätigte. "Das ist eine sehr traurige Nachricht für den Jungen - und natürlich auch für uns und für Portugal", fügte Klopp an. Immerhin: Eine Operation erfordere die Blessur nicht – dafür aber eine lange Rehabilitationsphase.

Georginio Wijnaldum (Niederlande, AS Rom): Für die Niederlande geht es ohne Georginio Wijnaldum zur WM. Der Mittelfeldspieler verlor nach einem Schienbeinbruch den Wettlauf gegen die Zeit. Besonders bitter, weil: Der 31-Jährige gehörte in den vergangenen Jahren zum Stammpersonal der "Elftal". In 86 Länderspielen steuerte die Leihgabe der AS Rom 26 Treffer bei.

Timo Werner (Deutschland, RB Leipzig): Auch die deutsche Nationalmannschaft blieb vom Verletzungspech vor der Endrunde im Wüstenstaat nicht verschont. Denkbar knapp vor dem Turnier riss sich der Angreifer von RB Leipzig im Champions-League-Spiel gegen Schachtjor Donezk (4:0) das Syndesmoseband im Sprunggelenk. Inzwischen wurde der DFB-Angreifer erfolgreich operiert, eine WM-Teilnahme ist jedoch undenkbar. Bundestrainer Hansi Flick muss in der Offensive also umplanen, zumal in Lukas Nmecha vom VfL Wolfsburg (Teilabriss der Patellasehne im rechten Knie) eine weitere Offensivkraft fehlen wird.

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Reece James (England, FC Chelsea): Kurz vor knapp platzte auch der WM-Traum von Reece James. Der 22-Jährige wird nach einer Bänderverletzung im Knie nicht rechtzeitig fit. Die Entscheidung fiel unter Rücksprache mit "Three Lions"-Coach Gareth Southgate, der ihn am Dienstag nicht in den 26-köpfigen Kader berufen wird.

Ben Chilwell (England, FC Chelsea): Der Abwehrspieler des FC Chelsea zog sich Anfang November einen Riss in der Oberschenkelmuskulatur zu. Bei der WM in Katar wäre der 25-Jährige gesetzt gewesen. Als Alternativen auf der Linksverteidiger-Position stehen Luke Shaw (Manchester United) und Tyrick Mitchell (Crystal Palace) bereit.

Alexis Saelemaekers (Belgien, AC Mailand): Der belgische Auswahl-Trainer Roberto Martinez muss in seinem prominenten Ensemble um Kevin De Bruyne und Co. ebenfalls einen Verlust hinnehmen. Alexis Saelemaekers von der AC Mailand muss mit einem Innenbandanriss im Knie passen. Der Offensivmann gehörte in den vergangenen Partien der "Roten Teufel" stets zum Aufgebot, kommt bislang auf neun Einsätze und ein Tor im Dress der Nationalmannschaft. Bei der WM werden vorerst keine weiteren dazukommen.

Arthur Melo (Brasilien, FC Liverpool): Beim FC Liverpool kommt der Brasilianer nicht so recht in Tritt. Auch bei der WM wird der 26-Jährige nicht auf mehr Einsatzzeit kommen. Aufgrund einer Muskelverletzung mit anschließendem operativen Eingriff gehört er nicht zum Kader der Selecao, für die er bislang 22 Partien absolvierte.

Paul Pogba (Frankreich, Juventus Turin): Seit Monaten kämpfte Paul Pogba nach einer hartnäckigen Knieverletzung und einer anschließenden Operation um seine Rückkehr auf den Platz, hatte bei Juventus Turin sogar bereits wieder am Training teilgenommen. Ende Oktober folgte dann die traurige Gewissheit: Pogba werde beim Turnier aussetzen, um sich angemessen "von seiner Operation zu erholen", erklärte Spielerberaterin Rafale Pimenta. Sonderlich überraschend kam die Nachricht aber nicht: Seit seinem Sommerwechsel von Manchester United in die Serie A hatte der 91-malige französische Nationalspieler noch kein einziges Pflichtspiel absolviert.

N’Golo Kanté (Frankreich, FC Chelsea): Bereits zuvor hatte die "Equipe Tricolore" eine Hiobsbotschaft zu verkraften. Denn: Auch Pogbas Mittelfeld-Kollege N'Golo Kanté wird Nationaltrainer Didier Deschamps bei der WM nicht zur Verfügung stehen. Auch der 31-Jährige musste sich nach einer langwierigen Oberschenkelverletzung einer Operation unterziehen. Im Oktober bezifferte der FC Chelsea die Ausfallzeit des 53-maligen Nationalspielers auf weitere vier Monate.

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