04. Mai 2019 / 20:35 Uhr

Saisonauftakt nach Maß: Dresden Monarchs verjagen Düsseldorf Panther mit 49:13

Saisonauftakt nach Maß: Dresden Monarchs verjagen Düsseldorf Panther mit 49:13

Stefan Schramm
Dresdner Neueste Nachrichten
Glen Toonga erläuft bei den Dresden Monarchs auch weiterhin die Yards.
Der britische Runningback Glen Toonga sorgte für den ersten Dresdner GFL-Touchdown des Jahres 2019. © Archiv
Anzeige

Trotz Kühle und Regens waren die „Königlichen“ schnell auf Betriebstemperatur und konnten die Düsseldorfer in einem Match der Nordstaffel der German Football League (GFL) klar bezwingen.

Anzeige
Anzeige

Dresden. Die Dresden Monarchs haben am Sonnabend ihr erstes Spiel in der diesjährigen Saison in der Nordstaffel der German Football League (GFL) gewonnen. Gegen Aufsteiger Düsseldorf Panther setzte sich der Favorit aus Sachsens Landeshauptstadt im Heinz-Steyer-Stadion deutlich und verdient mit 49:13 durch. „Ich bin sehr erleichtert über diesen Auftakt. Vorm ersten Spiel weiß man nie genau, wo man steht. Aber wir haben einen guten Anfang gemacht, haben uns gegenüber dem Vorbereitungsspiel gegen Rostock schon gesteigert, wollen uns jedoch weiter verbessern“, resümierte Dresdens Headcoach Ulrich Däuber anschließend.

Trotz kühler Temperaturen und anfänglichen Regens waren die „Königlichen“ schnell auf Betriebstemperatur. Wenige Minuten nach 16 Uhr sorgte der britische Runningback Glen Toonga für den ersten Dresdner GFL-Touchdown des Jahres 2019. Auch der folgende Kick von Florian Finke passte – 7:0. Zwar konnten die Gäste aus Nordrhein-Westfalen, die von Ex-Monarchs-Headcoach John Leijten trainiert werden, durch ein Fieldgoal von Daniel Schuhmacher verkürzen, doch der aus dem texanischen El Paso an die Elbe gewechselte neue Quarterback Zack Greenlee und Wide Receiver Cheikhou Sow, ebenfalls ein Neuzugang, legten zwei Touchdowns nach.

Das Lexikon des American Football: Die wichtigsten Begriffe

Das Lexikon des American Football: Die wichtigsten Begriffe Zur Galerie
Das Lexikon des American Football: Die wichtigsten Begriffe © epa
Anzeige

Doch auch die Panther versteckten sich nicht, verkürzten per Touchdown von Dario Dobrolevski noch im ersten Viertel auf 21:10. Dennoch ging es mit einer ordentlichen Führung ins zweite Viertel, das erneut Daniel Schuhmacher mit einem Düsseldorfer Fieldgoal eröffnete. Diese drei Zähler sollten die letzten der Panther für diesen Spieltag sein. „Wir waren froh über diesen Auftaktgegner. Düsseldorf ist nicht das Maß aller Dinge – zwar kein leichtes Team und besser als mancher Aufsteiger der vergangenen Jahre, aber sicher auch kein Braunschweig“, ordnete „Ulz“ Däuber die Stärke des Gegners ein.

Der Aufsteiger hatte keine Chance

Zack Greenlee stellte erst selbst mit einem Vier-Yard-Lauf und dann mit einem Pass über 32 Yard auf den neuen US-Wide-Receiver KeVonn Mabon auf den deutlichen 35:13-Halbzeitstand. Im dritten Viertel legten die Monarchs noch mal nach – Zack Greenlee setzte mit einem Pass über 27 Yard den von den Allgäu Comets nach Dresden gewechselten Wide Receiver Martin Emos in Szene. Der pflückte den Football herunter, Florian Finke verwandelte den PAT und schon stand es 42:13 für die Gastgeber.

Weitere Meldungen vom Dresdner Spitzensport

Im letzten Viertel war erneut KeVonn Mabon Nutznießer eines mustergültigen Greenlee-Passes. Damit stellten die Hausherren den Endstand her. Den Düsseldorfern gelang nichts mehr – auch einen vermeintlich einfach zu fangenden Ball bekam Tim Haver Droeze in der Endzone nicht unter Kontrolle und so blieb es beim 49:13 für die Monarchs. Nächste Woche müssen sie auswärts bei den Kiel Baltic Hurricanes antreten. Das dürfte nicht nur auf dem Papier eine deutlich schwierigere Aufgabe werden.

„Kiel und Berlin sind Rivalen auf Augenhöhe mit uns. Es geht darum, dass wir uns jetzt verbessern. Meine Jungs haben heute gesehen, dass es hier doch etwas schneller zugeht als bei ihren früheren Vereinen. In Kiel müssen sie den nächsten Schritt machen“, forderte Ulrich Däuber. Vor allem bei der Feinabstimmung gebe es noch zu tun. Quarterback Zack Greenlee gab sich nachher selbstkritisch, sah bei mehreren Drives Verbesserungspotenzial bei sich. Von den Kielern habe er zwar noch nicht viel gehört. „Aber ich freue mich auf das Spiel dort.“

ANZEIGE: 50% auf dein Präsentations-Trainingsanzug! Der Deal of the week im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Dresden
Sport aus aller Welt