31. Mai 2019 / 15:45 Uhr

Saisonfinale: Letzte Chance für SV Pastow im Titelrennen

Saisonfinale: Letzte Chance für SV Pastow im Titelrennen

Johannes Weber
Ostsee-Zeitung
Rafael Da Silva Cruz gegen den Pastower David Laudan (M.).
Pastows David Laudan und Pampows Rafael Da Silva Cruz (r.) werden sich ein Fernduell um die Meisterschaft am letzten Spieltag liefern. © Johannes Weber
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Der Verbandsligist hofft auf einen Ausrutscher von Tabellenführer MSV Pampow und muss selbst gegen den 1. FC Neubrandenburg gewinnen.

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Broderstorf. Das mitreißende Titelrennen in der Fußball-Verbandsliga erlebt morgen sein großes Finale. Nur einen Zähler trennen Spitzenreiter MSV Pampow (74 Punkte) und den Tabellenzweiten SV Pastow (73). Während der Kampf um die Meisterschaft noch nicht entschieden ist, steht der MSV seit mehreren Wochen als Oberliga-Aufsteiger fest. Die Pastower hatten bereits frühzeitig klargemacht, den Sprung in die nächsthöhere Liga aus diversen Gründen nicht anstreben zu wollen.

Pastower wollen sich nur auf das eigene Spiel konzentrieren

Dafür haben die Rand-Rostocker noch Rang eins im Blick. Um den Titel auf der Zielgeraden noch zu erobern, braucht der SV Pastow morgen (14 Uhr) einen Heimsieg gegen den Tabellenvierten 1. FC Neubrandenburg. Zudem darf der MSV Pampow zur gleichen Zeit sein Spiel daheim gegen den Güstrower SC nicht gewinnen.

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Pastows Coach Heiner Bittorf versucht sich nur auf die eigene Partie zu konzentrieren. „Wenn, dann werde ich mich nach dem Schlusspfiff über den Ausgang des Spiels in Pampow informieren“, sagt der 30- Jährige.

Pampower und Pastower mit kniffligen Aufgaben

Auch der Pampower Coach Ronny Stamer will sich nur auf die eigene Begegnung fokussieren. Mit den Güstrowern gastiert die Mannschaft am Gartenweg, die dem MSV am 8. September 2017 die letzte Liga-Heimniederlage zugefügt hat. „Wenn wir unsere Qualitäten auf das Feld bringen und mit 100 Prozent zu Werke gehen, dann bin ich optimistisch, auch dieses Spiel zu gewinnen“, kommentiert Stamer.

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Normen Richter trifft hier zum 2:3 für den Penzliner SV. Zur Galerie
Normen Richter trifft hier zum 2:3 für den Penzliner SV. ©
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Sowohl die Pampower als auch die Pastower nutzten das vergangene spielfreie Wochenende, um zu regenerieren sowie letzte Kraftreserven zu mobilisieren. Bittorf betont, dass es beim Saisonabschluss gegen den 1. FC Neubrandenburg vor allem auf den Kopf ankommen wird. „Wir gehen mit der Devise in die Partie, dass wir nichts zu verlieren haben. Wir wollen eine ähnlich gute Leistung, wie beim 3:0-Sieg im Hinspiel abliefern“, so Bittorf.

Verband auf Pokalübergabe vorbereitet

Egal, ob am Ende der Meister vom MSV Pampow oder SV Pastow kommt, der Landesfußballverband (LFV) ist gut vorbereitet und hat zwei Pokale anfertigen lassen. LFV-Präsident Joachim Masuch wird in Westmecklenburg vor Ort sein. Verbandsliga-Staffelleiter Peter Dluzewski wird vor den Toren Rostocks in Broderstorf am Bornkoppelweg zugegen sein.

Für den Fall, dass die Pastower am Titel vorbeischrammen würden, verdeutlicht Bittorf, dass seine Schützlinge schon jetzt eine „einmalige Saison“ gespielt haben. „Es wird auf unserer Saisonabschlussfeier nach dem Spiel keinen Grund zur Traurigkeit geben“, bekräftigt er.

Pastower spielen „einmalige Saison"

Die statistischen Werte bestätigen die Thesen des Coaches. Der Vorstadt-Klub ist seit 23 Runden ungeschlagen, spielte bislang 19 Mal zu null und hat mit 14 Gegentoren die beste Defensive der Liga. Pampows Trainer Ronny Stamer vermutet, dass es für die Pastower in der kommenden Saison schwer sein wird, diese ligaweiten Topmarken zu bestätigen. „Mit dem FC Mecklenburg Schwerin oder auch dem 1. FC Neubrandenburg wird die Konkurrenz um die vorderen Plätze im kommenden Jahr sehr stark sein“, glaubt der 40-Jährige.

Zwei Verabschiedungen

Um in der Spielzeit 2019/20 wieder eine gute Rolle mitspielen zu können, haben die Pastower ihre Personalplanungen vorangetrieben. Das Gros des aktuellen Kaders und auch das Trainerteam mit Chefcoach Heiner Bittorf, Assistenztrainer Torsten Kussin und Torwarttrainer Ingo Broßeit wird bleiben. Hingegen wird das Duo Tom Kleiminger und Lenhard Knaak (beide Ziel unbekannt) den Verein verlassen und vor dem Neubrandenburg-Spiel verabschiedet. Ein weiterer Abgang mit Torhüter Alexander Bönecke (wechselt zum Landesligisten Doberaner FC) hatte bereits bei der Heimpartie vor drei Wochen gegen den FSV Malchin sein letztes Spiel für die Blau-Weißen bestritten. Er ist morgen zur Hochzeit von Pastows Kapitän Johannes Grahl eingeladen, der ebenfalls fehlen wird. Zum letzten Mal in dieser Saison im Einsatz sind morgen (14 Uhr) auch der Rostocker FC (Heimspiel gegen Aufbau Boizenburg) und der FC Förderkader René Schneider (auswärts in Ueckermünde).

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