13. Juli 2020 / 11:51 Uhr

Saisonstart im September: So plant der NFV-Kreis Schaumburg den Start in die Saison 2020/2021

Saisonstart im September: So plant der NFV-Kreis Schaumburg den Start in die Saison 2020/2021

Daniel Kultau
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
Schiebock behielt gegen Kamenz die Oberhand. (Symbolbild)
Symbolbild © Archiv
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Die Fußball-Bundesliga soll am 18. September in die neue Saison starten. Bereits am Wochenende zuvor sollen die Fußballer in Schaumburg wieder zu Pflichtspielen auf den Rasen dürfen.

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„Wir gehen davon aus, dass wir am Wochenende des 5. und 6. September wieder starten können“, so Frank Fahlbusch, der Vorsitzende des Spielausschusses des NFV-Kreis Schaumburg.

Hoffen auf weitere Lockerungen

Die ganze Planung steht jedoch noch auf wackligen Beinen. Momentan sagen die Corona-Regeln, dass nur 30 Personen den Innenraum betreten dürften. Dazu zählen auch die Trainer und Schiedsrichter. Mit einem Schiri-Gespann und zwei Coaches wären also schon 27 Personen automatisch auf dem Platz. Auswechselspieler wären so nicht mehr erlaubt. Die Regeln gelten bis zum 31. August.

FrankFahlbusch
Frank Fahlbusch © Uwe Kläfker

„Wir gehen davon aus, dass danach weitere Lockerungen kommen, ansonsten müssen wir den Start verschieben. Ohne Auswechselspieler ist Fußball nicht möglich.“ Dass sich die Reservisten während des Spiels auf einem eventuellen Nebenplatz im ausreichenden Sicherheitsabstand aufhalten, ist keine Lösung, erklärt Fahlbusch. „Da folgen wir der klaren Ansage des Innenministeriums.“ Gleichzeitig sind bis 50 Zuschauer erlaubt, die sich vor dem Spiel in eine Liste eintragen. Sollten es mehr als 50 sein, dann sind Sitzplätze Pflicht.

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Wenn alles wie geplant ablaufen kann, dann würde die Saison rund einen Monat später als gewohnt starten. Um die Zeit aufzuholen, planen die Verantwortlichen jedoch nicht mit englischen Wochen, sondern mit kleineren Staffeln. Die Ligen sollen aufgeteilt werden, ähnlich wie es in der 4. Kreisklasse der Fall ist. „Am Ende spielen wir dann eine Entscheidungsrunde um den Auf- und Abstieg aus“, so der Vorsitzende.

Konkret würde es bedeuten, dass acht Kreisligateams in einer Kreisliga Nord und die restlichen acht in einer Kreisliga Süd spielen. Dies gelte auch für die tieferen Klassen. Der Vorteil liegt darin, dass weniger Spieltage nötig sind und so auf eventuelle plötzliche Einschränkungen reagiert werden könne.

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Pokal- und Bezirksinfos folgen

Wie es mit dem Pokalwettbewerb weitergehen wird, steht noch nicht fest. Eine Entscheidung soll in der „nächsten oder übernächsten Woche“ fallen.
Die Schaumburger Bezirksligisten werden am Sonntag Infos über den Spielbetrieb erhalten. Um 10 Uhr soll es eine Videokonferenz geben, in der die Ausarbeitungen des Bezirksspielausschusses vorgestellt werden sollen.