11. Januar 2021 / 17:37 Uhr

Saisonunterbrechung verlängert, Annullierung "derzeit der wahrscheinlichste Weg"

Saisonunterbrechung verlängert, Annullierung "derzeit der wahrscheinlichste Weg"

Lukas Everling
Peiner Allgemeine Zeitung
Die Akteure der SG Vechelde/Lengede können sich auf ein vorzeitiges Saisonende einstellen.
Die Akteure der SG Vechelde/Lengede können sich auf ein vorzeitiges Saisonende einstellen. © Ralf Büchler
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Mit zwei Siegen und einer Menge Motivation waren die Badminton-Spieler der SG Vechelde/Lengede in die Regionalliga-Saison gestartet. Allerdings blieb es bei diesem Stand, weil alle folgenden Spiele ausfallen mussten. Nun droht der komplette Abbruch.

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Für die SG Vechelde/Lengede könnte die aktuelle Saison bereits beendet sein. Wie die Gruppe Nord im Deutschen Badminton-Verband bekannt gab, wird die Unterbrechung der Badminton-Regionalliga nicht nur bis zum 28. Februar verlängert, die gesamte Saison könnte annulliert werden. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass plötzlich wieder ganz normal gespielt werden kann“, sagt auch der Vechelder Teamkapitän Henning Zanssen.

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Am 9. und 10. Oktober war die Mannschaft mit zwei Siegen glänzend gestartet, doch der nächste Doppelspieltag zwei Wochen später in Hamburg fiel bereits wegen ansteigender Corona-Inzidenzwerte in ganz Niedersachsen aus. Die Unterbrechung hält seither an.

Die Sportwarte des Verbandes haben situationsabhängig zwei Möglichkeiten ins Auge gefasst, über die sie sich am 5. Februar in einer Videokonferenz beraten wollen. Unter Berücksichtigung einer angemessenen Einspielphase nach Öffnung der Sporthallen könnte zumindest die Hinserie noch beendet und gewertet werden. Der letzte Spieltag wäre demnach am 24./25. April.

„Das wird schon schwierig“, glaubt Henning Zanssen. Immerhin sei die Saison für gewöhnlich bereits Ende Februar beendet und dementsprechend sind auch nur bis zu diesem Zeitpunkt die Hallen für die Punktspiele reserviert. „Es gibt ja auch noch andere Sportarten, die ihre ausgefallenen Termine unterkriegen wollen“, erklärt Zanssen, der die zweite Option für realistischer hält.

Demnach würde die Saison abgebrochen und annulliert werden. Es gäbe keine Auf- und Absteiger, alle Teams blieben in ihren Ligen. „Dies erscheint den Sportwarten derzeit als der wahrscheinlichste Weg“, schreibt Wolfgang Schuch, Obmann der Gruppe Nord, in seiner Mitteilung an die Vereine.