15. Januar 2020 / 09:55 Uhr

Saisonziel bei der SG Padenstedt bisher klar verfehlt

Saisonziel bei der SG Padenstedt bisher klar verfehlt

Andrè Haase
Kieler Nachrichten
Die SG Padenstedt, hier Tim Valentin (links) im Laufduell mit Bargstedts Lars-Uwe Schrum, will in der Rückrunde noch einmal angreifen und in der Tabelle klettern.
Die SG Padenstedt, hier Tim Valentin (links) im Laufduell mit Bargstedts Lars-Uwe Schrum, will in der Rückrunde noch einmal angreifen und in der Tabelle klettern. © jpw
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Verbandsliga - West: Verletztenserie lässt SG Padenstedt auf den letzten Tabellenplatz rutschen

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Wie eng Freud und Leid beieinander liegen, musste die SG Padenstedt in der Fußball-Verbandsliga West erfahren. „Ich gebe das Ziel aus, im oberen Tabellendrittel mitspielen zu wollen. Wir wollen nicht mehr dieses Auf und Ab wie in der Vorsaison. Konstanz muss rein“, hatte SGP-Coach Christoph Beck vor Saisonbeginn gefordert.

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Unzufriedenheit bei der Punkteausbeute

Mit mageren acht Punkten (zwei Siege, zwei Unentschieden) aus 15 Spielen sind die Padenstedter abgeschlagen Tabellenletzter. Am sechsten Spieltag gab es beim 4:2-Heimsieg gegen den TuS Krempe den zweiten Sieg in Folge für die Beck-Elf, die Tendenz zeigte eindeutig nach oben. Doch es kam anders.

Eine Flut an verletzten und angeschlagenen Spielern zwangen die SG in die Knie, sodass eine Niederlagenserie den freien Fall ans Tabellenende bedeutete. „Mir fehlten teilweise 12 Stammspieler. Die Ausfälle von Niklas Kracht, Marc Stöckhardt, Torjäger Pascal Schnoor, Danny Rückert und Markus Steggenwentze, um nur einige zu nennen, konnten wir nicht auffangen“, erklärt Beck.

"Wir haben uns irgendwie in die Winterpause gerettet"

Trauriger Höhepunkt war das Spiel am 15. Spieltag, als die SG mit nur elf Akteuren bei der SG Geest 05 antrat und mit Dominik Schnoor und Thomas Michaelis beide Ersatztorhüter als Feldspieler agieren mussten. „Das war die Torhüterflügelzange“, erinnert sich Beck grinsend.

„Wir haben uns irgendwie in die Winterpause gerettet und hoffen, dass sich die angeschlagenen Akteure erholen, damit wir die Rest-Rückrunde noch einmal angreifen können. Man sollte uns nicht abschreiben, zumal wir uns nicht aufgeben. Trotz allem muss ich dem Team einmal mein Lob aussprechen. Die Spieler die zur Verfügung standen, haben immer alles reingehauen. Wir haben die Köpfe so gut wie nie hängen lassen. Natürlich ist die Enttäuschung sehr groß, aber es hat ja alles seine Gründe“, erklärt Beck.

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Aber die Padenstedter konnten sich zumindest über einen Rückkehrer freuen. Sven Siegfried schloss sich nach einem Jahr beim TSV Wankendorf in der Landesliga Holstein wieder seinem Heimatverein an und konnte bisher mit fünf Toren auf sich aufmerksam machen. „Ich bin mir sicher, wenn wir unseren Kader halbwegs komplett zur Verfügung haben, können wir noch viel erreichen. Aufgeben ist keine Option“, sagt Beck, der gerade in seinem zweiten Jahr an der A7 alle Höhen und Tiefen erlebt.

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