12. Juli 2019 / 11:18 Uhr

Saisonzusammenfassung: Der BSC Rathenow bleibt 17 Spiele in Folge ungeschlagen

Saisonzusammenfassung: Der BSC Rathenow bleibt 17 Spiele in Folge ungeschlagen

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
In der kommenden Saison wird es wieder zu zahlreichen Derbys, wie hier zwischen dem BSC Rathenow (in Rot) und dem SV Großwudicke, kommen.
In der kommenden Saison wird es wieder zu zahlreichen Derbys, wie hier zwischen dem BSC Rathenow (in Rot) und dem SV Großwudicke, kommen. © Christoph Laak
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Kreisliga A Havelland: Alle fünf Kreisligisten aus dem Raum Rathenow kicken auch künftig in der Liga

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Am Ende war es in der Fußball-Kreisliga nur noch im Tabellenkeller spannend, stand mit der SpG Ziesar/Glieneck der Aufsteiger schon früh fest und auch der FC Borussia Brandenburg kristallisierte sich schnell als Relegationsteilnehmer um den Aufstieg heraus. Doch auch einige Mannschaften aus dem Raum Rathenow spielten eine ordentliche Spielzeit.

BSC Rathenow (3. Platz, 74:65-Tore, 57 Punkte). Die Kicker vom Schwedendamm sind nur schleppend in die Saison gestartet und fanden sich zeitweise im Tabellenkeller wieder. Am 7. Spieltag setzte es eine 1:11-Klatsche gegen den Seeburger SV, die letztlich den Wendepunkt darstellen sollte. „Wir haben uns danach zusammengesetzt und das hat scheinbar gefruchtet“, so BSC-Trainer Daniel Neun. In der Folge startete seine Mannschaft eine Serie mit 17 ungeschlagenen Spielen in Folge und durfte sich sogar zarte Hoffnungen auf den Relegationsplatz machen. „Das war vielleicht etwas zu sehr in den Köpfen. Der Abschluss mit den Spielen gegen Ziesar und Mögelin hat mir nicht gefallen, ansonsten war das aber eine ordentliche Saison von meiner Truppe“, erklärt der Rathenower Trainer.

In Bildern: Die Rathenower waren zwar früh in Führung gegangen, mussten in der Schlussphase aber noch den Treffer zum 1:2 hinnehmen.

Der Mögeliner SC 1913 hat sich vor gut 150 Zuschauern beim BSC Rathenow durchgesetzt. Dabei musste der MSC einem frühen Rückstand hinterher laufen. Christopher birkholz hatte für die Gastgeber getroffen. Michael Krause und Victor Otieno drehten mit ihren Toren aber das Spiel. Zur Galerie
Der Mögeliner SC 1913 hat sich vor gut 150 Zuschauern beim BSC Rathenow durchgesetzt. Dabei musste der MSC einem frühen Rückstand hinterher laufen. Christopher birkholz hatte für die Gastgeber getroffen. Michael Krause und Victor Otieno drehten mit ihren Toren aber das Spiel. © Christoph Laak
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SV Rhinow/Großderschau (4.,120:72, 52). Absolute Konstanz haben die Kicker aus Rhinow bewiesen. 26 Punkte holte die Schöpp-Elf in der Hinrunde, 26 waren es auch nach der Winterpause. „Wir können mit unserer Saison zufrieden sein“, findet dann auch der Rhinower Trainer, der sich wieder einmal auf seine Offensive verlassen konnte. „Das war schon richtig gut. Ich hoffe, dass wir das auch so beibehalten können. Über die Defensive reden wir lieber nicht“, so Schöpp, der sich bereits auf die anstehende Spielzeit freut. „Mit Hohennauen und Nennhausen kommen noch einmal zwei Derbys dazu, was gibt es denn Geileres?“

In Fotos: Rhinow schlägt den Mögeliner SC 1913 mit 3:1.

Der SV Rhinow/Großderschau (graue Trikots) schlägt den Mögeliner SC 1913 (gelbe Trikots) mit 3:1. Zur Galerie
Der SV Rhinow/Großderschau (graue Trikots) schlägt den Mögeliner SC 1913 (gelbe Trikots) mit 3:1. © Christoph Laak

Mögeliner SC 1913 (7., 62:59, 44). Der MSC hat das Kunststück fertig gebracht genau den gleichen Platz zu belegen wie in der Vorsaison. Immerhin konnten die Schwarz-Gelben diesmal zwei Punkte mehr einfahren. Dennoch ist man in Mögelin nicht 100-prozentig mit der Spielzeit zufrieden. „Wir wollten schon ein wenig weiter oben angreifen. Platz fünf hätte es sein können. Am Ende können wir aber auch mit dem Erreichten ganz gut leben“, so MSC-Trainer Axel Heidepriem, der vor allem hergeschenkten Punkten gegen die Kellerkinder aus Elstal und Schönwalde hinterher trauert.

Ein Strafstoß von Julien Wollermann entschied letztlich diese rassige Partie.

Der MSC (in Gelb) und die Gäste aus Rhinow boten sich eine spannende Partie. Zur Galerie
Der MSC (in Gelb) und die Gäste aus Rhinow boten sich eine spannende Partie. © Christoph Laak

SV Großwudicke (11., 55:74, 37). Starke 15 Punkte mehr holte der SVG im Vergleich zur Vorsaison, als man lange in akuter Abstiegsnot schwebte. Dennoch war man in Wudicke nicht vollauf zufrieden mit der Spielzeit. „Wir hatten uns einen einstelligen Tabellenplatz und ein positives Torverhältnis vorgenommen. Das hat leider nicht geklappt“, so Christopher Witzak, der sich trotz der vielen Verletzten aber über eine ordentliche Bilanz freute. „Außerdem ist es schön, dass wir mit Benjamin Martin den zweitbesten Torschützen der Liga in unseren Reihen hatten“, zeigt sich Witzak zufrieden.

In Bildern: Die Chemiker besiegen den Tabellenvorletzten glatt mit 7:1.

Die Chemiker (in Grün) hatten bereits zur Pause deutlich mit 4:0 in Front gelegen. Nach der Pause verhinderte ein starker Nico Kraft im Tor der Gäste, dass es ein noch höheres Ergebnis gab.e Zur Galerie
Die Chemiker (in Grün) hatten bereits zur Pause deutlich mit 4:0 in Front gelegen. Nach der Pause verhinderte ein starker Nico Kraft im Tor der Gäste, dass es ein noch höheres Ergebnis gab.e © Christoph Laak

FSV Optik Rathenow II (12., 50:75, 28). Lange Zeit musste die Regionalliga-Reserve um den Klassenerhalt zittern. Am Ende reichte es aber doch noch und Optik bleibt der Kreisliga erhalten. „Wir haben oft guten Fußball gespielt, aber uns oft einfach auch zu blöd angestellt und dadurch einige Punkte liegen gelassen“, erklärt Trainer Timm Wardecki. Besonders das Spiel gegen Rhinow, das 4:0 gewonnen wurde, blieb in guter Erinnerung. „Da haben wir mal das gespielt was wir können“, so Wardecki, der die Spielzeit insgesamt aber als „absolut enttäuschend“ bezeichnete.

Bereits vor der Pause waren die Hausherren das dominante Team und hätten höher als 2:0 führen müssen.

Der SV Rhinow (in Grau) hat bei der Regionalliga-Reserve verdient verloren. Zur Galerie
Der SV Rhinow (in Grau) hat bei der Regionalliga-Reserve verdient verloren. © Christoph Laak

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