09. November 2019 / 12:12 Uhr

Sakran-Aussetzer kostet Optik Rathenow einen Punkt (mit Galerie und Video)

Sakran-Aussetzer kostet Optik Rathenow einen Punkt (mit Galerie und Video)

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
Babelsbergs Bogdan Ranglov erzielt das Tor zum zwischenzeitlichen 1:1.
Aleksandar Bilbija, Leon Hellwig und Lucas Hiemann (v.l.) konnten den 1:1-Ausgleich von Bogdan Rangelov nicht mehr verhindern. © Benjamin Feller
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Regionalliga Nordost: Die Truppe von Trainer Ingo Kahlisch verliert beim SV Babelsberg 03 äußerst unglücklich mit 2:3.

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Die Enttäuschung war groß bei den Regionalliga-Fußballern des FSV Optik Rathenow. Nach einer über weite Strecken sehr ordentlichen Leistung haben die Schützlinge von Trainer Ingo Kahlisch am Freitagabend mit 2:3 beim SV Babelsberg 03 verloren und sich dabei selbst um den Lohn der Mühen gebracht. „Wir haben in meinen Augen unsere beste Saison-Leistung auf den Platz gebracht. In der Kabine waren dann alle total niedergeschlagen“, erklärte Caner Özcin, mit fünf Saisontoren bester Rathenower Schütze, nach dem Spiel.

In Bildern: Am 15. Spieltag in der Regionalliga Nordost bezwingt Babelsberg 03 Optik Rathenow nach frühem Rückstand mit 3:2.

Rathenows Aleksandar Bilbija  (l.) trifft zur 1:0-Führung. Zur Galerie
Rathenows Aleksandar Bilbija (l.) trifft zur 1:0-Führung. © Benjamin Feller
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Und er hatte Recht: Optik kam richtig gut ins Spiel und ging früh in Führung. Aleksandar Bilbija stand nach einer Ecke goldrichtig und drückte den Ball zur 1:0-Führung über die Linie (7.). In der Folge merkte man den Kiezkickern die Verunsicherung an und Optik zeigte sich spielfreudig. Özcin war es, der zwei weitere gute Möglichkeiten auf dem Fuß hatte, beide Male behielt Nulldrei-Schlussmann Marco Flügel aber das bessere Ende für sich. „Da muss ich einen von machen. Dann läuft das Spiel in eine andere Richtung. Ich glaube nach einem 0:2 wäre Babelsberg nicht mehr zurückgekommen“, schätzte der 25-Jährige ein.

Babelsberg kommt zweimal vor das Tor und dreht das Spiel

Mit zunehmender Spielzeit wagten sich dann auch die Gastgeber erstmalig nach vorne. Ein Kopfball von Tom Nattermann segelte aber über das Rathenower Tor (24.). Wenig später lag der Ball dann aber doch im Tor. Bogdan Rangelov hatte im zweiten Versuch getroffen (31.). Und es kam sogar noch schlimmer für Optik. Praktisch mit dem Halbzeitpfiff schoss Pieter Wolf sehenswert ein. „Das war so bitter, die kommen zweimal vor unser Tor und machen die Tore“, kommentierte Özcin die schmeichelhafte Halbzeitführung der Gastgeber.

Er und seine Mannschaft kamen dennoch mit richtig Schwung aus der Pause und auch vollkommen verdient zum Ausgleich. Eine scharfe Ecke von Oguzhan Matur, der noch vor der Pause für den verletzten Jerome Leroy in die Partie kam und seine Sache sehr ordentlich machte, köpfte Özcin ein (52.). In der Folge blieb Optik zwar dran, aber auch die Potsdamer standen in der Defensive jetzt besser. Das Spiel fand größtenteils zwischen den Strafräumen statt.

Optik zieht sich etwas weiter zurück

„Bei uns ließen ein wenig die Kräfte nach. Deshalb haben wir uns ein wenig zurückgezogen und versucht, Nadelstiche zu setzen“, so Özcin. Das gelang Optik nun aber immer seltener. Mit einem Schuss ans Außennetz läutete Bogdan Rangelov dann die Schlussviertelstunde ein, in der die Rathenower sich dann selbst um den möglichen Punktgewinn brachten.

Einen schon gewonnen Ball vertändelte Youssef Sakran am eigenen Strafraum, der eingewechselte Ahmet Sagat scheiterte noch am stark reagierenden Optik-Schlussmann Hiemann, doch Rangelov schob den Abpraller zum letztlich schmeichelhaften 3:2-Sieg für die Gastgeber ein (82.). „Wir hängen bei allen drei Gegentoren mit drin, machen einfach zu viele Fehler. Das ist aber auch kein Vorwurf an die jungen Spieler, denn auch wir Erfahrenen hätten es besser machen können. Ich hatte ja auch meine Chancen“, nahm Özcin seine Kollegen in Schutz und blickte auch schon nach vorne.

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„Wir sind in meinen Augen weiter als in der letzten Saison. Die Liga ist eng und wir können auch gegen fast jede Mannschaft punkten. Ich bin mir sicher, dass wir noch ein paar Punkte bis zur Winterpause holen werden. In der Mannschaft stimmt es.“ Optik hat jetzt eine Woche frei, ehe es zu einem richtig wichtigen Spiel am Vogelgesang kommen wird. Dann wird Schlusslicht Bischofswerda in Rathenow erwartet.

Das sagen Marco Vorbeck und Ingo Kahlisch zum Spiel

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