11. Oktober 2020 / 18:02 Uhr

Salakin behält die Nerven: TSV Hagenburg schlägt den VfL Bückeburg II

Salakin behält die Nerven: TSV Hagenburg schlägt den VfL Bückeburg II

Daniel Kultau
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
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Der entscheidende Schuss: Dimitrij Salakin behält beim Elfmeter die Nerven. © Daniel Kultau
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In der Fußball-Bezirksliga hat der TSV Hagenburg das vierte Spiel in Folge gewonnen. Ein dreckiger Sieg, über dessen entscheidende Szene noch diskutiert wurde.

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„Bisher passt das Spiel super zum Wetter. Warm wurde mir bisher nicht.“ Tom Heller, der Stadionsprecher des Fußball-Bezirksligisten TSV Hagenburg fasste die erste Halbzeit perfekt zusammen. Dass auch die zweite nicht viel besser wurde, scheint ihn am Ende wenig gestört zu haben, da der TSV mit 1:0 gegen den VfL Bückeburg II gewann und damit den vierten Sieg in Folge einfuhr.

„Es war ein dreckiger Sieg“, war sich das Hagenburger Trainerduo aus Thomas Siemann und Felix Dyck einig. Nach einer ereignisarmen ersten Hälfte bei knapp über zehn Grad und leichtem Nieselregen gab es die entscheidende Szene in der 50. Minute. TSV-Spieler Philip Böttcher ging über rechts in den Strafraum. Hauke Voß grätschte ihm entgegen und brachte den Hagenburger zu Fall. Schiedsrichter Johannes Häufler entschied nach Rücksprache mit seinem Assistenten auf Elfmeter, was beim VfL zu wilden Protesten führte. „Für mich war das kein Elfmeter“, war sich VfL-Trainer Steffen Potthast nach dem Spiel sicher. Dimitrij Salakin ließ sich von den Szenen nicht beeindrucken und verwandelte sicher zum 1:0. (51.).

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Im Anschluss entwickelte sich ein Kampfspiel mit vielen kleinen Nicklichkeiten. „Es ärgert mich, dass wir uns darauf einlassen und dann völlig den Faden verlieren“, so Potthast, dessen Team in der 89. Minute noch eine riesige Ausgleichschance hatte. Tim Buchwald kam unbedrängt vor dem Tor zum Kopfball, setzte diesen aber daneben. Dann war Schluss. „Wir wollten in der zweiten Halbzeit etwas mehr Druck machen, das haben wir teilweise geschafft. Aber es war kein berauschendes Spiel“, erklärte Siemann. „Aber ich fand, dass wir die aktivere Mannschaft waren und auch wenn es ein Elfmeter war, haben wir so am Ende auch verdient gewonnen.“

Der TSV hat nach dem Sieg nur einen Punkt Rückstand auf die Aufstiegsrunde. Der VfL II kann sich dagegen wohl schon für die Abstiegsrunde einspielen.

TSV: Engelmann, Bruns, Salakin, Akad, Fieberg, Gallus, Kirsch (79. Camara), Böttcher, Trepte (87. Kuhnert), Aust, Dyck (76. Reusch).
VfL II: Raschke, Büsing, Peter, Könemann, Voß (75. Müller), Schmalkoch, Wagener (65. Sydow), Battaglia (65. Rohrbach), Buchwald, Wartmann (87. Menkhaus), Matz.