23. Februar 2021 / 21:36 Uhr

Salihamidzic erklärt neues Corona-Konzept beim FC Bayern: Weitere Infektionen von außen verhindern

Salihamidzic erklärt neues Corona-Konzept beim FC Bayern: Weitere Infektionen von außen verhindern

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayern-Vorstand Hasan Salihamidzic erklärt das Corona-Konzept des FCB.
Bayern-Vorstand Hasan Salihamidzic erklärt das Corona-Konzept des FCB. © IMAGO/Wagner/Witters/Pool
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Der FC Bayern München regiert auf die vielen Corona-Fälle im Team und verschäft die Regeln. FCB-Sportvorstand Hasan Salihamidzic erklärte am Dienstag die neuen Maßnahmen.

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Nach einer Reihe von Corona-Fällen im Team sollen die Spieler des FC Bayern München außerhalb des Vereins die Kontakte komplett runterfahren. "Wir haben tatsächlich die Maßnahmen verschärft. Wir haben ein dezidiertes Testprotokoll vereinbart", bestätigte der FCB-Sportvorstand vor dem Hinspiel im Achtelfinale der Champions League gegen Lazio Rom einen Bericht über verschäfte Corona-Regeln beim Rekordmeister. "Da sind doppelte Testungen drin, PCR- und Antigen-Test und selbstverständlich versuchen wir, Kontakte einzuschränken."

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Nach Leon Goretzka, Javi Martínez und Thomas Müller musste der deutsche Rekordmeister in der vergangenen Woche mit Benjamin Pavard in kurzer Abfolge den schon vierten Corona-Fall in diesem Jahr vermelden. Diesen Trend will der FCB nun stoppen: "Wir versuchen, dass von außen keine weitere Infektionen in die Mannschaft kommen“, sagte Salihamidzic

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Die Münchner Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek schätzte am vergangenen Wochenende gegenüber dem Deutschlandfunk die Lage beim deutschen Rekordmeister ein. "Wir sind da wirklich sehr strikt. Bei uns gibt es keinerlei Ausnahmen, egal ob jemand in einer Profiliga spielt oder ob es sich um einen Kontakt handelt, der in einem normalen Büro oder in der Familie stattfindet", sagte Zurek. Wenn ein Profi positiv auf das Virus getestet werde, würde wie in allen anderen Fällen analysiert, ob die Vorgaben des Robert Koch-Institutes erfüllt wurden. Dann entscheide sich, ob nur einer oder das ganze Team in die Isolation muss. "Wären die Voraussetzungen gegeben, müsste bei uns jeder, egal ob berühmt oder unberühmt, in die Quarantäne", sagte Zurek. Bezogen auf eine etwaige Team-Quarantäne sei das aber zuletzt bei den Bayern "offensichtlich nicht" der Fall gewesen.